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II. Mannschaft – 19. Spieltag Kreisliga Staffel II – Sonntag, 12.04.2026, 15 Uhr – FSV Herda – SG SV Grün-Weiß Gospenroda II 2:2 (1:1)

Vor knapp 150 Zuschauern schlug sich unsere Zweite Mannschaft am Sonntag mehr als gut und verpasste nur knapp den Sieg beim FSV Herda. Gegen die favorisierten Gastgeber zeigten unsere Jungs großen Einsatz und betrieben viel Aufwand. Am Ende holte man mit einem 2:2 einen Punkt der sich nach diesem Spielverlauf eher wie eine kleine Niederlage anfühlte.

Die Lok legte gut los und verlagerte das Spielgeschehen über weite Teile der ersten Hälfte auf des Gegners Seite. Hin und wieder sprangen auch ein paar Abschlüsse heraus. Der gefährlichste in der 22. Minute als ein Schuss von Luca Müller das Außennetz zappeln lies. Besser machte es dann der FSV nur ein paar Minuten später und stellte auf 1:0. Ein Treffer mit dem man nicht unbedingt rechnen konnte aber so läuft es eben manchmal.

Weiter im Vorwärtsgang bearbeitete man die Herdaer weiter so gut es ging. Die zeigten Nerven denn bereits nach 41 Minuten musste man in Unterzahl agieren, nachdem sich Christoph Treibert die Gelb-Rote Karte abholte. Ohne die Defensive zu vernachlässigen und um die Stärken des Gegners wissend gelang kurz darauf der verdiente Ausgleich. Vier Minuten vor der Pause traf der reaktivierte (wie oft eigentlich zum Glück schon?) Sebastian Goericke zum verdienten 1:1.

Nach dem Seitenwechsel ging es sofort Schlag auf Schlag. Marc Rossbach traf zum 1:2 ehe, praktisch mit dem Anstoß und nur zwei Minuten später der Jubel verpuffte und Jannes Niet umgehend den Ausgleich erzielte. Ansonsten bot sich über weite Strecken der zweiten Halbzeit eigentlich ein ähnliches Bild wie in Hälfte Eins. Der ESV versuchte das Spiel zu machen und wurde offensiv immer wieder gefährlich mit einigen Abschlüssen. Aber auch Herda war in Unterzahl stets gefährlich und hatte ein paar Vorstöße zu verzeichnen.

Ab der 70. Minute wurde das Spiel dann etwas ruppiger und es gab mehr gelbe Karten als schöne Spielszenen. Was dann gegen Ende in ein paar unschöne und überflüssige Aktionen mündete die hier nicht näher beschrieben werden sollen. Böse Zungen behaupten, dass es mehr als glücklich für die Gastgeber endete und nur einer der Ihren vom Platz gestellt wurde über 90 Minuten. Aber sei es drum. So gab es noch einen Platzverweis für den ESV und das Spiel endete also auch vom Personal her ausgeglichen.

Ob das alles verdient und richtig war? Mögen andere entscheiden. Wann es die nächste Chance auf drei Punkte gibt? Immerhin das kann ich verraten. Bereits am kommenden Samstag, den 18. April. Da spielt unsere Zweite zuhause im Werra- Stadion gegen die SG VfB 1919 Vacha II. Anstoß ist um 15 Uhr. Kommt gerne vorbei und unterstützt die Mannschaft.

Bis dahin, eine sonnige Woche und nur der ESV!

Zuschauer: ca. 150

Torfolge:

1:0 (26.)M.Eick
1:1 (41.) S.Goericke
1:2 (49.) M.Rossbach
2:2 (51.) J.Niet

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II. Mannschaft – 18. Spieltag Kreisliga Staffel II – Sonntag, 29.03.2026, 15 Uhr – SG SV Grün-Weiß Gospenroda II : SG FSV Diedorf/Rhön 0:0 (0:0)

Am vergangenen Sonntag trafen sich im Werra Stadion zu Gerstungen zwei Tabellennachbarn. Punktgleich und nur durch das Torverhältnis getrennt gab es am Ende was es wohl einfach geben musste, selbstverständlich ein Remis. Torlos! Zum Glück war das Spiel nicht so flach wie es das Endergebnis vermuten lässt, wenn es auch keine Tore zu bestaunen gab so doch zumindest ein paar Chancen und Highlights. Und der ein oder andere mag an diesem Tag mit ein paar weniger Haaren nach Hause gegangen sein, vor allem wenn man es mit den Gerstungern hielt.

Von Beginn an zeigte die Lok, wenn auch ersatzgeschwächt und mit der einen oder anderen Überraschung im Aufgebot, wer den Ton über die kommenden 90 Minuten angeben sollte. Bereits in der fünften Spielminute zappelte der Ball im Netz, jedoch nur von Außen als Tom Hasler sich mit einem Freistoß annäherte.

In der Folge zeigte sich über beide Halbzeiten mehr oder weniger das gleiche Bild. Die Elf aus Gerstungen ließ den Ball, mal mehr mal weniger gut, laufen und den Gegner gleich mit. So wurden sich einige Chancen erarbeitet doch blieben sie leider allesamt ungenutzt. Was passiert in solchen Fällen eigentlich immer? Richtig, der Gegner kommt zu Chancen und legt einem ein vorösterliches Ei ins Netz. Glücklicherweise hatte Fortuna an diesem Tag aber weder Zeit für den ESV noch für die Gäste aus Diedorf und so blieb es am Ende beim torlosen Unentschieden.

Bitter, denn da wäre mehr drin gewesen. Gerade für die alten Recken Rudloff und Heidel die nochmal aus der Rente geholt wurden und alles hineingeworfen haben. Auch Martin Kaps machte ein tolles Spiel, verpasste es jedoch sich selbst zu belohnen und einer seiner drei großen Chancen zu nutzen. So haderte er auch nach dem Spiel selbstkritisch mit sich.

Wir sagen aber, Kopf hoch und Blick nach vorne! Am 6. 4. tritt unsere Elf in Dermbach an. Anstoß ist 13 Uhr. Zum Ostermontag ein bisschen ehrlicher Fussball? Warum eigentlich nicht? Also kommt vorbei und unterstützt die Jungs vom ESV!

Allen Anderen alles Gute, ein paar schöne Ostertage und nur der ESV!

Torfolge: Fehlanzeige

Zuschauer: ca. 40

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Alte Herren: Rückblick Februar + März

Alte Herren: Rückblick Februar + März

Während sich große Teile der Mannschaft nach dem letzten Punktspiel bis auf wenige Ausnahmen eine Ruhepause gönnten, erwachte man erst Anfang Februar langsam aus dieser, als erstmals seit Jahren wieder an Hallenturnieren teilgenommen wurde.

Den Rest aus Februar und März entnehmt Ihr der Übersicht – viel Spaß damit und bis demnächst am Spielfeldrand. Die alten Dachse freuen sich auf eure Unterstützung.

Fr., 06.02.26 – 18.45 Uhr (Obersuhl): 3. Wildecker Bandenmasters – 4. Platz

Am Ende war es ein vernünftiger 4. Platz, den unsere AHÜ35 ohne Vorbereitung und gemeinsames Hallentraining beim erstmals ausgerichteten AH-Turnier anlässlich der 3. Wildecker Bandenmasters  einfahren konnte. Nach zwei Siegen (gegen Braach und Merkers) sowie einer Niederlage (gegen Wildeck) ging es als Gruppenzweiter ins Halbfinale. Hier traf man auf den späteren Turniersieger Adler Weidenhausen. Trotz zwei sehr früher Gegentore in der ersten Spielminute und einem 2:5-Endergebnis verkaufte sich unsere Mannschaft dabei recht vernünftig gegen den späteren Turniersieger.

Im Spiel um Platz 3 traf man erneut auf Gastgeber Wildeck und die Revanche fürs Gruppenspiel sollte leider nicht glücken. Mit 1:0 ging die Partie erneut knapp verloren, was Platz 4 in der Endabrechnung bedeutete. Im Finale konnten sich die Adler aus Weidenhausen nach gutem und spannendem Spiel gegen den FC Budenzauber aus Eisenach schließlich im Strafstoßschießen durchsetzen – Glückwunsch an dieser Stelle. 

Ein abschließender Dank geht auch an dieser Stelle noch mal an alle anwesenden Unterstützer und Fans, sowie an die SG Wildeck für die Einladung und Organisation des Turnieres.

Sa., 28.02.26 – 17.00 Uhr (Marksuhl): Hallenturnier der SG Suhltal – 1. Platz

Nach Jahren der Abstinenz unterm Hallendach wird man im Februar direkt zum Wiederholungstäter. Drei Wochen nach dem ersten Turnier in Obersuhl trat man mit einer durchgemischten Mannschaft zum späten Samstagnachmittag diesmal in Marksuhl an. Mit drei Siegen und einem Unentschieden konnte man sich am Ende des Tages dabei den ersten Platz im kurzweiligen und fairen Turnier sichern. Unsere Ergebnisse in der Übersicht:
3:0-Sieg gegen Suhltal
1:0-Sieg gegen Lauchröden
1:0-Sieg gegen Suhltals C-Jugend
1:1-Unentschieden gegen Marksuhl
Danke für die Ausrichtung und die Einladung zum Turnier!

Do., 05.03. – So., 09.03. – Trainingslager in Prag

Seit einigen Jahren ein fester Termin im Vorbereitungskalender ist das Trainingslager in Prag. Auch in diesem Jahr ging es für fünfzehn Aktiv- und Passivposten wieder in die goldene Stadt. Neben verschiedenen eigenen Trainingseinheiten tagsüber auf den Trainingsplätzen und nachts in den Kneipen der Stadt, ging es am Samstag für die Taktikschulung diesmal zum Erstligaspiel Bohemians 1905 gegen Slovan Liberec. Unerwartet verbrachte man auch einige unterhaltsame Stunden mit Ex-Bundesligaspieler Martin Fenin, welcher Gerüchten zufolge über einen zweiten Frühling bei unseren Alten Herren nachdenkt. Wir halten euch auf dem Laufenden. Erneut ein gelungenes Wochenende!

Mi., 18.03.26 – 19.00 Uhr Testspiel AH Ü35 (Heringen/W.): VFB Heringen – SG TSV Vitzeroda 0:2 (0:1)

Auch Testspiele gegen Heringen gehören mittlerweile fest zum Vorbereitungsprogramm. Gut anderthalb Wochen vor dem wichtigen Punktspielauftakt ging es Mittwochabend diesmal wieder auf Kunstrasen in den sportlichen Vergleich. Die gut 20 interessierten Zuschauer bekamen dabei ein durchaus flottes Spiel zu sehen, in welchem sich unsere Mannschaft insgesamt mehr Übergewicht erspielen konnte. Der Ball lief gut, es ging oft nach vorne, nur im Abschluss fehlte des Öfteren das letzte Quäntchen Glück, während man in der Defensive spätestens gegen Dippach noch konsequenter agieren muss. Klatt und Fiedler sorgten durch ihre Treffer für den 2:0-Endstand. 

Torfolge: 0:1 M. Klatt (9.), 0:2 Ch. Fiedler (45.)

Fr., 27.03.26 – 18.30 Uhr Kreisliga AH Ü35 (Dippach): SG SV Dippach – SG TSV Vitzeroda 0:4 (0:1)

Mit dem Auswärtsspiel in Dippach hatte der Rückrundenauftakt direkt einen Kracher parat: Erster gegen Zweiter. Auch an diesem Freitagabend stimmte trotz zeitgleich stattfindender Mitgliederversammlung beim ESV der Rahmen und einige interessierte Zuschauer fanden sich am Spielfeldrand ein. Von dort bekamen sie eine über weite Strecken des Spieles dominierende Gastmannschaft zu sehen, welche das Übergewicht zumindest in Durchgang eins bis auf den wichtigen Führungstreffer durch Neu-Oldie Göricke noch nicht in Tore ummünzen konnte.

Ein weitgehend unverändertes Bild auch im zweiten Durchgang, wo unser Team bis auf kleinere Gegenstöße der Hausherren mehr Zugriff aufs Spiel hatte, den Ball gut laufen ließ und nach vorne immer wieder gefährlich wurde. Mit drei weiteren Treffern machte sich das final auch im Endergebnis bemerkbar, wobei positiv zu vermerken ist, dass sich neben einem alten Bekannten mit Dittmann ein weiterer Neuzugang in seinem ersten Spiel in die Torschützenliste eintragen konnte. Top Spiel und der verdiente zweite Derbysieg in dieser Saison, auf den es in den kommenden Wochen aufzubauen gilt!

Torfolge: 0:1 (11.) S. Göricke, 0:2 (34.) Ch. Fiedler, 0:3 (45.) R. Dittmann, 0:4 (51.) Ch. Fiedler

+++ Terminübersicht April +++
Fr., 10.04. – 18.30 Uhr in Berka/W.: SV Förtha-Unkeroda
Fr., 24.04. – 18.30 Uhr in Vitzeroda: SG SV Gumpoldia Gumpelstadt
Do., 30.04. – 18.30 Uhr in Marksuhl: SG Marksuhler SV

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II. Mannschaft – 17. Spieltag Kreisliga Staffel II – Samstag, 21.03.2026, 14 Uhr – FSV Eintracht Eisenach : SG SV Grün-Weiß Gospenroda II 1:1 (1:1)

Die Lok machte am 17. Spieltag Halt zum Auswärtsspiel in Eisenach, gastgebender Verein war der FSV Eintracht Eisenach. Die Eisenacher stehen aktuell an der Tabellenspitze mit 39 Punkten, 4 Punkte vor unseren Nachbarn aus Herda, welche aber noch 2 Spiele weniger absolviert haben. Weiterhin war es das Aufeinandertreffen der besten Offensive der Liga gegen eine der besten Defensiven, es sollte also ein Gratmesser und Standortbestimmung des momentanen Leistungsniveaus werden.

Schon vor dem Anpfiff musste man sich die Augen reiben, denn es war Max Golle, der über viele Jahre eine Reihe weiter vorne als Verteidiger agierte, der sich das Torwarttrikot übergestreift hatte und sich im Tor warm schießen ließ. Kurzfristig mussten Meister und Hasler am Vormittag gesundheitsbedingt absagen, also übernahm Golle die Aufgabe zwischen den Pfosten und für die Offensive konnte man sich u. a. wieder auf Göricke als Backup verlassen.

Nach dem Anpfiff konnte man gleich sehen, dass sich die Lok an diesem Tag was vorgenommen hatte, die Jungs gingen direkt vorne drauf und pressten offensiv, sodass sie sich gleich mehrere Ballgewinne erarbeiten konnten. Das erste offensive Zeichen unserer Mannschaft dann nach 9 gespielten Minuten: Nach Flanke von rechts durch Kehr drückte Hartig den Ball in der Mitte über die Linie, jedoch stand Hartig bei der Abnahme klar im Abseits und das Tor zählte nicht. Weitere offensive Akzente des ESV endeten immer wieder in den Abwehrreihen der Gegner, zwingende Abschlüsse waren noch Mangelware.

Nach 17. Min. meldeten sich dann die Gastgeber das erste Mal offensiv an, nach einem hohen Ball vor den Strafraum, verlängerte ein Eisenacher Spieler den Ball von der Strafraumkante mit dem Kopf Richtung Tor, der Ball flog in hohem Bogen Richtung langes Eck, jedoch glücklicherweise für uns am Pfosten vorbei ins aus. Zwei Minuten später der nächste Eisenacher Vorstoß über rechts in den 16 er, dieses Mal konnte sich Golle das erste Mal auszeichnen, er kam raus, verkürzte das Eck und konnte den versuchten Chip-Ball Richtung langes Eck mit dem Körper klären. Es war nun spürbar, dass die Eisenacher jetzt etwas besser ins Rollen kamen und diese belohnten sich kurz darauf in der 23. Min. auch mit dem Führungstreffer. Ein flacher Ball durch die Mitte hebelte unsere Abwehrreihe aus, im Laufduell mit einem Verteidiger blieb Stolze cool, nahm den aufsetzenden Ball an der Strafraumkante direkt mit dem ersten Kontakt und überspielte den herauseilenden Golle mit einem Heber direkt ins Tor. Jetzt hieß es einmal kurz Mund abputzen und weiter, unsere Mannschaft blieb unbeeindruckt von dem Gegentreffer und arbeitete weiter nach vorne und belohnte sich sieben Minuten nach dem Führungstreffer mit dem Ausgleich. Einen fälligen Freistoß rechts vor dem Eisenacher Strafraum brachte Kehr gefühlvoll Richtung linkes Fünfereck, der einlaufende Berge ging volles Risiko und nahm den Ball volley und nagelte ihn zentral an die Unterkante der Latte, von dort sprang der Ball nach unten und beim Wieder-nach-oben-springen fand dieser sich im Netz direkt hinter der Latte wieder, Wembley-Diskussionen waren an der Stelle überflüssig. Die schnelle Antwort auf die Führung war gefunden und die Lok machte unter Volldampf weiter und wollte noch vor der Halbzeit die Führung. Einmal war es Zarschler, der stark den Ball gegen 3 Gegenspieler behauptete, in den 16er zog und dann den Ball knapp am langen Pfosten vorbei setzte. Dann war es Kehr, der mit dem Rücken zum Tor zentral vor dem Eisenacher Strafraum den Ball behauptete, sich drehte und das linke untere Eck anvisierte. Der Eisenacher Keeper konnte den Ball parieren, jedoch ließ er ihn seitlich nach vorne prallen, Hartig setzte nach, wollte den noch am Boden liegenden Keeper überchippen, ein sicher geglaubtes Tor, doch der Ball trudelte rechts am Pfosten vorbei, danach bittete der Schiedsrichter zum Pausentee.  

Nach der Halbzeit kam Eisenach mit Schwung aus der Kabine. Einen Vorstoß über rechts mit flacher Hereingabe direkt vor das Tor konnte der relativ freie Eisenacher Offensive nicht im Tor unterbringen, er traf den Ball nicht richtig und der ging am rechten Pfosten vorbei ins Toraus. In der 49. Min. kam dann Göricke für den bereits in der ersten Halbzeit angeschlagenen Berge, Göricke ging auf die rechte Außenbahn, Roßbach rückte für Berge in die Viererkette. Dann probierten es die Eisenacher wieder über rechts. Eine flache Hereingabe in den Rückraum führte zum Abschluss, Golle konnte aber abtauchen und den Ball um den Pfosten lenken. Die resultierende Ecke wurde dann auch gleich gefährlich, da diese einen Eisenacher Kopf fand und der Ball an die Latte klatschte. Danach stellte Eisenach seine Offensivbemühungen weitestgehend ein und der ESV konnte sich wieder offensiv anmelden. Diesmal war es Roßbach, der nach einem Freistoßabpraller in die Mitte, den Eisenacher Keeper mit einem Flachschuss aufs linke untere Eck testete. Kurz darauf ein Musterspielzug wie aus einer Trainigseinheit, Göricke eroberte zentral im Mittelfeld den Ball, legte ihn dann rechts raus auf den mitgelaufenen Henning, der marschierte auf der Außenbahn Richtung Strafraumkante und brachte dann eine scharfe, flache Hereingabe auf den langen Pfosten wo Zarschler mit langem Bein den Ball um Haaresbreite verpasste. Der Spielzug hätte ein Torverdient gehabt. In der 64. Minute kam dann Seidl für den angeschlagenen Henning, welcher sich bei einem Zweikampf verletzte. Kurz darauf gab es die nächste gute Chance für unsere Reihen. Der sehr agile Kehr machte eine flache Hereingabe von außen im Strafraum fest, drehte sich, und verfehlte das Tor knapp unten links. Der ESV setzte immer wieder offensive Nadelstiche, welche aber nicht zum Erfolg führten, Eisenach fiel offensiv nichts mehr ein. Auch der mit 20 Treffern Führende in der Torschützenliste der Kreisliga Staffel 2, Nils Römer, rieb sich vorne auf, wurde aber von unserer Defensive nicht aus den Augen gelassen und konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken.

In den letzten 20 Spielminuten spielte sich das Geschehen hauptsächlich zwischen beiden Strafräumen ab, zwingende Chancen kamen in dieser Spielphase nicht zustande und es kam immer wieder zu kleinen Nicklichkeiten und Freistößen im Mittelfeld. So langsam wollte man sich schon auf ein Unentschieden einstellen, dann ergab sich für Kehr noch einmal eine gute Chance nach Golle-Abschlag. Der Ball wurde länger und länger, Kehr erlief sich den Ball im Laufduell mit einem Eisenacher Verteidiger und fackelte rechts im Strafraum nicht lange und setzte einen strammen Schuss Richtung langes Eck ab, jedoch war der Eisenacher Torhüter Höhne zur Stelle und wehrte den Schuss mit einer starken Fußabwehr ab. Mittlerweile war die Nachspielzeit angebrochen und Fleischer sollte noch zu einem Kurzeinsatz für Patz kommen. Zu diesem Zeitpunkt waren gefühlt beide Seiten mit dem Unentschieden zufrieden und dachten wahrscheinlich schon an die restliche Wochenendgestaltung.

Doch irgendwie konnten die Spieler beider Seiten diese Gedanken anscheinend nicht teilen und wollten noch was für den Blutdruck aller Anwesenden tun. Die aufgerückten Eisenacher wurden mit einem diagonalen Flachpass unserer Mannschaft durchs Mittelfeld überrascht und plötzlich lief Hartig, verfolgt von einem Eisenacher Spieler alleine aufs Tor zu, umkurvte rechts den Eisenacher Keeper und wollte dann von außen ins verwaiste Tor einschieben. Jedoch wollte der besagte mitgelaufene Eisenacher Spieler den Partycrasher spielen und klärte den Schuss mit einer Grätsche nach außen, Hartig schaltete sofort und flankte den Ball auf den langen Pfosten wo der aufgerückte Fleischer zum Flugkopfball ansetzte. Der Ball, als Aufsetzer geköpft, sprang Richtung Tor und am Spielfeldrand brachen schon Jubelarien aus, doch plötzlich ein Pfiff des Schiedsrichters. Draußen schauten sich alle ungläubig an und wussten nicht was los ist. Vom Handzeichen des Schiedsrichters, welcher Richtung Tor zeigte, konnte man erahnen, dass er anscheinend Elfmeter geben wollte. Dann konnte man einigen Eisenacher Spielern das Entsetzen ansehen und sie schlugen die Hände über dem Kopf zusammen. Was von draußen nicht ersichtlich war: Ein Eisenacher Spieler, der in der Situation mit zurückgeeilt war, ergriff im wahrsten Sinne des Wortes die Initiative und wischte den ins Tor springenden Ball mit der Hand wieder raus. Nach Aussage unserer Spieler und auch von Eisenacher Spielern nach dem Spiel war der Ball bereits im Tor. Ein Vorwurf Richtung Schiedsrichter kann man hier nicht machen, weil er das aus seiner Position nicht sehen und beurteilen konnte. Jedoch bleibt die Bestrafung des händischen Übeltäters eine Kuriosität, denn der ansonsten souverän leitende Schiedsrichter gab nur eine gelbe Karte und den folgenden Strafstoß. Da ein Drama natürlich nicht nach einem Akt zu Ende sein kann, war das noch nicht die ganze Schlusspointe. Dem fälligen Strafstoß nahm sich Kehr an, welcher ein super Spiel machte und als Dreh- und Angelpunkt in der Offensive überzeugte, er hatte die Chance sich an dieser Stelle für seine gezeigte Leistung zu belohnen. Doch leider fehlte ihm heute in seinen Abschlüssen immer das letzte Quäntchen Glück und so war es dann auch mit dem Strafstoß. Er suchte sich die linke untere Ecke aus und der gut aufgelegte Höhne ahnte die Ecke und konnte den Ball zur Seite abwehren. Die Situation war in diesem Moment aber nicht abschließend geklärt, unsere Mannschaft setzte nach und konnte den Abpraller direkt wieder in die Mitte bringen, der einstartende und komplett blanke Seidl hatte jedoch keine Chance den Ball zu verarbeiten, die Mischung aus Flanke und Schuss ging vor ihm an die Latte und prallte nach außen weg, dann wurde der Ball geklärt und es ertönte der Schlusspfiff. Am Ende konnte man sehen, wie nah Freud und Leid beieinander liegen, der ESV hätte sich mit drei Punkten gegen den Tabellenführer belohnen können und dieser war froh über den einen Punkt. Trotzdem war es eine der bisher besten Saisonleistungen, die der ESV auf den Rasen gebracht hat. Man ist geschlossen als Mannschaft aufgetreten, hat sich spielerisch und kämpferisch sehr gut verkauft, hat auch nach einem Rückschlag den Kopf oben behalten und hat sich sein Tor sowie weitere Chancen erarbeitet. 

Als nächstes ist am Sonntag, den 29.03, die SG FSV Diedorf/Rhön bei uns im heimischen Werra-Stadion zu Gast. Anstoß nach Zeitumstellung ist 15:00 Uhr.

Kommt vorbei und unterstützt unsere Jungs! Bis dahin eine schöne Woche und nur der ESV!

Torfolge:
1:0 (23.) M. Stolze
1:1 (30.) R. Berge

Zuschauer: 65

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II. Mannschaft – 14. Spieltag Kreisliga Staffel II – Freitag 28.02.2026, 14 Uhr – SG SV Grün-Weiß Gospenroda II : SG BSG Kali Werra Tiefenort 0:0 (0:0)

Nach einer langen Pause sind auch wir wieder aus dem Winterschlaf erwacht und wünschen allen Leserinnen und Lesern verspätet noch ein frohes neues Jahr 2026. Da wir zum Ende der Hinrunde leider nicht mehr zum Schreiben dieser Spielberichte gekommen waren, lautete unser Neujahresvorsatz, euch für die Rückrunde wieder nach jedem Spiel auf dem Laufenden zu halten.

Unsere Mannschaft startet leider nicht so furios in die Rückrunde wie in die Hinrunde. Nachdem man am 1. Spieltag noch mit 1:6 gegen Kali Werra Tiefenort im Kaffeetälchen gewinnen konnte, steht nach einem langen Abnutzungskampf ein 0:0 auf der Anzeigetafel im Werra-Stadion. Leider gelang unseren Jungs also kein Start nach Maß ins neue Jahr.

Durch den 5:1 Heimsieg im letzten Spiel des vergangenen Jahres gegen die SG FSV Lautertal Bischofroda, überwinterte der ESV im Tabellenmittelfeld der Liga. Mit Platz 5 und 20 Punkten auf dem Konto stand man im Ligavergleich nicht schlecht da, jedoch waren die Saisonziele deutlich ambitioniert gesetzt. Daher war das Motto für die Rückrunde klar: „Risiko ist besser als Reue“. Unsere Jungs wollten, gegen die im Abstiegskampf steckenden Tiefenorter, ein erstes Ausrufezeichen in der Rückrunde setzen und noch einmal die oberen Plätze in der Liga angreifen.

Allerdings startete der ESV alles andere als gut in das Spiel. Nach knapp 30 Sekunden marschierte ein Tiefenorter Spieler durch die Abwehrreihen unserer Jungs und schloss aus halbrechter Position im Strafraum ab. Der Schuss auf die kurze Ecke war, zum Glück unserer Mannschaft, jedoch nicht genau genug und traf nur das Außennetz. Spätestens nach dieser Aktion waren alle, welche an diesem Samstag den Weg ins Werra-Stadion gefunden hatten, wieder aus dem Winterschlaf erwacht. In den darauffolgenden Minuten nahm der ESV das Heft in die Hand und hatte mehr Ballbesitz als der Gegner. Allerdings rollte der Ball nur gut durch die eigene Abwehrreihe, weshalb Berge und Döhrer sich meist das Leder hin und herschoben. Es fehlte das Tempo und die Bewegung im Aufbauspiel, was dem Gegner aus Tiefenort das Verteidigen erleichterte. Gefährlicher wurde es nur bei langen Bällen auf die flinken Außenspieler Zarschler und Henning. Jedoch kam auch bei den wenigen Durchbrüchen über Außen nichts Zählbares heraus. Die wirklichen Hochkaräter in der 1. Halbzeit hatten die Gäste. Nach einem leichtfertigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung unserer Mannschaft, schalteten die Tiefenorter über wenige Stationen schnell um. Durch einen Steckpass lief ein Kali Werra Spieler auf das Tor des ESV zu. Anstatt jedoch an der Sechzehner Kante selbst abzuschließen, legte er noch einmal quer auf Bechmann, welcher die Kugel dann im Tor unterbrachte. Allerdings wurde die vermeintliche Führung aufgrund einer knappen Abseitsstellung direkt wieder durch den Schiedsrichter einkassiert. Einige Minuten später kamen die Gäste aus Tiefenort erneut nach einem Konter zu einer guten Gelegenheit. Den Abschluss blockte Seidel, welcher erstmals in der Startaufstellung des ESV stand, jedoch artistisch zur Ecke ab. Dieser Rettungsaktion und weiteren guten Paraden durch Torhüter Katzmann war es zu verdanken, dass es zum Pausenpfiff noch 0:0 stand.

Viel Luft nach oben also noch für unsere Jungs im zweiten Durchgang. Jedoch begann auch dieser so, wie der Erste endete. Viel Ballbesitz für den ESV, ohne dass wirklich etwas passierte. Einzig und allein die gefährlichen Konter der Tiefenorter blieben durch eine bessere Absicherung aus. Auch die Einwechslungen von Hasler und Stark änderten nichts am Spielverlauf. Unsere Mannschaft war sichtlich bemüht, das Spiel für sich zu entscheiden, allerdings verpufften diese Bemühungen durch fehlende Kreativität im Offensivspiel. Ärgerlicherweise verletzte sich Döhrer in der 65. Spielminute bei einer Abwehraktion auf Höhe der Mittellinie. Während eines Zweikampfs knickte er mit dem Fuß um und musste mit schmerzverzerrtem Gesicht ausgewechselt werden. An dieser Stelle wünschen wir natürlich gute Besserung und eine rasche Rückkehr auf den Rasen. In den darauffolgenden Minuten war das Spiel geprägt von mehreren Unterbrechungen. Zum Teil geschuldet durch Klärungsaktionen der Gäste, welche immer wieder Einwürfe nach sich zogen. Zum anderen musste Schiedsrichter Zöller die Partie aufgrund schwindender Kräfte der Tiefenorter unterbrechen. Mehrere Krämpfe der Gästespieler führten zu Bildern, wie man sie sonst nur aus Verlängerungen in K.O.-Spielen kennt. Aufgrund dessen plätscherte das Spiel vor sich hin und die Minuten vergingen, ohne dass etwas Nennenswertes passierte. In den letzten Spielminuten versuchten unsere Jungs noch einmal alles, um die 3 Punkte im Werra-Stadion zu behalten. Beinahe hätten diese Bemühungen sogar den erhofften Torerfolg nach sich gezogen. Nach einer flachen Flanke aus dem rechten Halbfeld konnte der Ball von den Gästen nicht geklärt werden und rutschte durch. Köhl, welcher darauf spekuliert hatte, war am zweiten Pfosten durchgelaufen und kam aus 5 Metern frei zum Abschluss vor dem Tiefenorter Torwart Müller. Allerdings verfehlte er das Ziel knapp und traf nur den linken Torpfosten. Wenige Minuten später pfiff Schiedsrichter Zöller die Partie ab.

Alles in allem war das torlose Unentschieden das passende Endergebnis für den Spielverlauf. Das Remis bringt den ESV auf nun 21 Punkte in der Tabelle. Im anstehenden Auswärtsspiel gegen die SG Bremen/Rhön müssen unsere Jungs den Knoten dann endgültig lösen, um erfolgreich in die Rückrunde zu starten. Ein paar gute Ansätze waren zu erkennen, allerdings hat unsere Mannschaft noch viel Potenzial nach oben. Dies gilt es am 8. März auf dem Sportplatz Bremen in Geisa unter Beweis zu stellen.

Allen noch eine angenehme Woche und nur der ESV!

Zuschauer: 50

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Alte Herren: Rückblick Oktober

Hintenraus geht der Lok die Luft aus und keiner dürfte nach dem letzten Spiel böse über die nun anstehende Winterpause sein. Pokalaus und die erste Punktspielniederlage, das tut weh. Die letzten Spiele der Staffel für dieses Jahr sind gespielt, Zeit für den verspäteten Oktoberrückblick:

Fr., 03.10.25 – 10.00 Uhr Viertelfinale Kreispokal AH Ü35 (Leimbach): SG FSV Leimbach – SG TSV Vitzeroda 4:1 (1:0)

„Die Lok stirbt den Chancentod im Pokalviertelfinale. Unnötige erste Saisonniederlage in Leimbach.“ – Der kurze Beitrag auf dem Infokanal des ESV bringt es kurz und knapp auf den Punkt. Am Ende des Tages scheitert die Mannschaft am eigenen Unvermögen in Sachen Torabschluss und Defensivverhalten in entscheidenden Situationen. Ein überragend aufgelegter Schlussmann der Hausherren tat an diesem Tag sein Übriges. Ganze starke Leistung! Das Leimbach am Ende des Tages nicht final wissen dürfte, wie man das so deutlich heute angestellt hat – geschenkt. Den im Gegensatz zu unserer Mannschaft steht man jetzt im Halbfinale des Pokals. Für unser Team stehen derweil noch zwei schwierige Aufgaben in der Liga auf dem Programm, bevor es in die lange Winterpause geht.

Torfolge: 1:0 (7.) K. Napiorkowski, 2:0 (31.) R. Simon, 3:0 (42.) Ch. Stemm, 3:1 (51.) Ch. Fiedler, 4:1 (55.) F. Hartung

Fr., 17.10.25 – 18.30 Uhr Kreisliga AH Ü35 (Eckardtshausen): SV 49 Eckardtshausen – SG TSV Vitzeroda 3:6 (1:2)

Müssten wir an dieser Stelle Parallelen zum Pokalauftritt ziehen, so wären diese wohl am ehesten im vermeintlich deutlichen Ergebnis zu finden. So nämlich auch heute, diesmal nur mit dem besseren Ausgang für unser Team, während engagierte Hausherren ohne Punkt dastehen. Am Ende wollte Eckardtshausen vielleicht etwas zu viel, was unsere Mannschaft wenigstens hintenraus clever durch späte Tore bestrafte und so zwar mit blauem Auge, aber siegreich das Feld verließ. Denn bis dahin tat sich unsere erneut neu zusammengewürfelte Mannschaft ziemlich schwer. Mit Abpfiff egal, wenn derartige Auftritte nicht zur Regel werden. Die drei Punkte stehen auf der Habenseite.

Torfolge: 0:1 (14.) E. Fleckeisen, 0:2 (23.) R. Schrumpf, 1:2 (25.) M. Appenrodt, 2:2 (45.) M. Appenrodt, 2:3 (47.) M. Schrumpf, 3:3 (48.) M. Appenrodt, 3:4 (54.) M. Golle, 3:5 (57.) M. Golle, 3:6 (60.) S. Brix

Fr., 24.10.25 – 18.30 Uhr Kreisliga AH Ü35 (Berka/W.): SG TSV Vitzeroda – SC Concordia Lauchröden 1:2 (1:1)

Wenn man ehrlich ist: Diese erste Punktspielniederlage hat sich angedeutet und war vielleicht sogar längst überfällig. Nachdem man in der Vorwoche noch mit einem blauen Auge davongekommen war und die drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte, stand man zum Hinrundenabschluss erstmals mit leeren Händen da. Alles Zetern und Meckern über einige unglückliche Entscheidungen des Unparteiischen sind zwar berechtigt, spielentscheidend waren diese am Ende aber nicht, auch wenn das Phantomtor zum 1:1-Ausgleich natürlich weh tut und einen Bruch im Spiel bedeutete. Für das eigene Unvermögen vorne und unnötige Gegentore hinten kann dagegen kein anderer was und am Ende des Tages muss so ein Spiel trotzdem gewonnen werden, auch wenn der Gegner sich mit allen Mitteln dagegen stemmte. Ein Wachrüttler zur rechten Zeit? Wir werden es nach der langen Winterpause sehen…

Torfolge: 1:0 (9.) St. Jäger, 1:1 (11.) J.-S. König, 1:2 (42.) T. Kärst

+++ Terminübersicht +++
Winterpause! Etwaige Termine über die bekannten Kanale

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II.Mannschaft-6.Spieltag Kreisliga Staffel II – Freitag 03.10.2025, 14 Uhr – SG SV Grün-Weiß Gospenroda II : FSV Herda 2:4 (0:3)

In der vergangenen Woche, am Tag der Deutschen Einheit, traf unsere Lok im heimischen Werra-Stadion auf den FSV Herda. Zahlreiche Zuschauer machten sich auf den Weg um das sogenannte Derby live zu verfolgen und erhofften sich eine ausgeglichene Partie. Am Ende entführte der Gast die Drei Punkte mit einem 2:4 Auswärtssieg und sorgte so für Ernüchterung bei den Heim- Fans und der Mannschaft.

Das Spiel begann flott und offen geführt mit leichten Feldvorteilen für den ESV. Man versuchte auf Gerstunger Seite Druck zu machen und die Gäste vom eigenen Strafraum fern zu halten. Allerdings ließ der erste Schockmoment nicht lange auf sich warten. Nicht ganz sieben Minuten waren vorbei, da verletzte sich Nils Edling und musste mit dem RTW abgeholt werden. Verdacht auf Schlüsselbeinfraktur. An dieser Stelle nochmal die besten Genesungswünsche an Nils!

In der Folge kam der FSV besser ins Spiel aber konnte sich ebenso keine großen Chancen erarbeiten. Zumindest bis zur 27. Minute. Mit einem langen Ball aus der eigenen Hälfte bediente man den schnellen Deividas Golubickas der seine Geschwindigkeit und Qualität am Ball nutzte und die 0:1 Führung erzielte. In der Folge hatte man als Außenstehender das Gefühl als habe jemand unseren Jungs den Stecker gezogen. Zwar dauerte es bis zur 40. Minute bis es 0:2 stand doch richtigen Zug und Vortrieb sah man auf der Gastgeberseite nur noch selten. Folgerichtig stellten die Männer aus Herda noch mit dem Pausenpfiff auf 0:3 und Golubickas erzielte einen lupenreinen Hattrick.

Nach dem Seitenwechsel besann man sich wieder etwas mehr auf die eigenen Stärken und kam besser ins Spiel. Und nach 54 Minuten besorgte Jordon-Gil Hartig den 1:3 Anschluss. Wer dachte, dass es vielleicht doch noch was zu holen gab wurde nur sechs Minuten später eines Besseren belehrt. Piotr Pasterkiewitcz stellte auf 1:4 und ließ einen Gerstunger Punktgewinn in weite Ferne rücken.

Unsere Jungs gaben sich dennoch nicht auf und Tom Hasler läutete in der 75. Minute eine turbulente Schlussphase ein. Nachdem der ESV durch das 2:4 wieder herangekommen war wurde es auch neben dem Platz deutlich hitziger und der eine oder andere Gäste- Fan war der Meinung seinem Unmut über diverse Entscheidungen des Schiedsrichters lauthals kundzutun. Was dabei herauskam kann sich wohl jeder selbst vorstellen und weiter möchte ich dazu hier nichts sagen. Von großem Intellekt waren jedoch die wenigstens Wortmeldungen.

Nachdem sich ein Spieler vom FSV noch Gelb- Rot erarbeitet hatte gab es ein paar Minuten später nochmal einen Strafstoß für die Lok. Was ein Unentschieden nochmal in den Bereich des Möglichen gebracht hätte, nur leider versagten die Nerven und es blieb schlussendlich bei der Niederlage. Die im Großen und Ganzen verdient war, mit spielerischem Ruhm hatte sich jedoch keine der beiden Mannschaften bekleckert.

Somit steht der ESV auf Tabellenplatz Sechs und trifft am 18. Oktober um 14 Uhr auswärts auf den Tabellenfünften aus Vacha. Bis dahin ist genügend Zeit die Niederlage zu verdauen und von Neuem anzugreifen. Kommt gerne vorbei und unterstützt die Jungs. Die Saison ist noch jung und alles möglich! Bis dahin, allen eine gute Zeit und wie immer, nur der ESV!

Torfolge:

0:1 (27.) D.Golubickas
0:2 (40.) D.Golubickas
0:3 (45.) D.Golubickas
1:3 (54.) J-G.Hartig
1:4 (60.) P.Pasterkiewicz
2:4 (75.) T.Hasler

Zuschauer: ca. 200

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II. Mannschaft – 5. Spieltag, Kreisliga Staffel 2 – Sonntag, 28.09.2025, 15 Uhr – SG FSV Diedorf/Rhön : SG SV Grün-Weiß Gospenroda II 0:4 (0:0)

Nach dem Pokalerfolg gegen die SG Falken am vergangenen Wochenende, kann unsere Mannschaft den Schwung auch in die Liga mitnehmen und weitere drei Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Beim Auswärtsspiel in Diedorf stoßen unsere Jungs den Bock in der 2. Halbzeit um und gewinnen am Ende verdient mit 4:0.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga, stand der ESV am 5. Spieltag unter Zugzwang, um den Abstand zu den oberen Rängen nicht zu groß werden zu lassen. Der Gegner war dabei die SG FSV Diedorf/Rhön, welche mit sieben Punkten aus vier Spielen gut in die Saison gestartet und vor diesem Spiel in der Tabelle über unseren Jungs angesiedelt war. Dabei überzeugten die Rhöner vor allen Dingen durch eine starke Defensive und kassierten nur drei Gegentore.

An dieser starken Abwehrleistung hatten der ESV vor allen Dingen in der 1. Halbzeit zu knabbern. So startete unsere Mannschaft zunächst mit viel Ballbesitz ins Spiel, da Diedorf erst spät attackierte und tief in der eigenen Hälfte stand. Nach acht Minuten gab es den ersten kleinen Aufreger, als Michael Andres, der Routinier der Heimmannschaft, Jannik Patz unsanft von den Beinen holte und folgerichtig die gelbe Karte kassierte. Jedoch sah keine 5 Minuten später Niklas Henning ebenfalls den gelben Karton, nachdem sein Gegenspieler kurz vor unserem Strafraum ins Straucheln gekommen war. Eine recht harte Entscheidung, da kein wirklich strafbares Eingreifen von Henning zu erkennen war. Im weiteren Verlauf der 1. Halbzeit tat sich unsere Lok schwer, zu ernst zu nehmenden Chancen zu kommen. Immer wieder brachen über die Außen die schnellen Flügelspieler Hasler und Zarschler durch. Jedoch wurden ihre Hereingaben entweder zur Ecke geklärt oder fanden in der Mitte keinen Abnehmer. Auch durch das Zentrum kam es in Person von Nils Edling zu ein paar gefährlichen Situationen, allerdings bekam jedes Mal ein Rhöner in letzter Sekunde noch seinen Fuß vor den Ball, weshalb Torabschlüsse absolute Mangelware waren. Die SG aus Diedorf versuchte, wenn sie in Ballbesitz war, vor allen Dingen durch lange Bälle in die Hälfte des ESV zu gelangen. Allerdings verpufften diese Versuche durch das stark aufgelegte Innenverteidiger-Duo Berge und Döhrer. Infolgedessen verstrich die 1. Hälfte dieser Partie, ohne dass eine Mannschaft zu wirklichen Torchancen kam. Kurz vor der Halbzeit zappelte der Ball dann doch plötzlich im gegnerischen Netz. Nach schönem Heber über die Abwehrkette von Hasler, konnte Edling den Ball super verwerten und überlupfte auch den herauseilenden Heimtorwart. Jedoch wurde das Tor durch den leitenden Schiedsrichter Ender aufgrund einer Abseitsstellung von Edling wieder zurückgenommen, sehr zum Ärger unserer Jungs. Kurz vor der Halbzeit wäre dieses Tor so wichtig gewesen. So ging unsere Mannschaft nach einer mäßigen 1. Hälfte und viel Luft nach oben zurück in die Kabine.

Im zweiten Durchgang ließ sich erkennen, dass sich der ESV mit der gezeigten Leistung nicht zufriedengeben wollte. So legten unsere Jungs noch eine Schippe obendrauf und spielten deutlich zielstrebiger nach vorne. Weniger lange Bälle und ein schönes Aufbauspiel sorgten dafür, dass die Lok direkt zu Beginn der 2. Halbzeit zu guten Chancen kam. Nach einer flachen Hereingabe von Hasler kam Ben Zarschler im gegnerischen Strafraum an den Ball, legte ihn sich am letzten Mann der Heimmannschaft vorbei und schob überlegt zum 0:1 für den ESV ein. So ging unsere Mannschaft in der 52. Spielminute in Führung und kontrollierte danach das Spielgeschehen. Kurz danach führte Trainer Markus Höhn einen Doppelwechsel durch. Für die bereits verwarnten Henning und Roßbach kamen die „jungen Wilden” Stark und Schrön. Kapitän Zinn rückte infolge der Einwechslungen auf die rechte Abwehrseite und Stark und Schrön auf die beiden defensiven Mittelfeldpositionen. So zogen also zwei 18-Jährige danach die Strippen für den ESV. Die Teenager machten ihre Sache sehr gut, weshalb unsere Lok weiterhin das spielbestimmende Team blieb. Nach starkem Nachsetzen und einem Missverständnis in der gegnerischen Abwehr, kam lurie Coca überraschend an den Ball und erzielte aus spitzem Winkel in der 65. Spielminute das 0:2 für unsere Mannschaft. Auch danach blieben unsere Jungs wach und waren heiß, den Sack frühzeitig zu zumachen, nachdem man in Kloster auch mit zwei Toren Vorsprung in die Schlussphase gegangen war und dennoch mit 3:2 verlor. Trainer Höhn brachte in der 76. Spielminute noch einmal frischen Wind in das Spielgeschehen und nahm einen Dreifachwechsel vor. Für die starken Hasler, Coca und Edling kamen Riemenschneider, Witzel und Reich. Nach weiteren Chancen für den ESV ließen die neuen Kräfte nicht lange auf ihre Wirkung warten. In der 83. Spielminute erzielte Riemenschneider das 0:3 für unsere Lok. Vorangegangen war eine Balleroberungen von Witzel, welcher von der Grundlinie stark zu Riemenschneider zurücklegte, weshalb dieser nur noch einschieben musste. Auch nach der gefühlten Entscheidung ließen unsere Jungs einfach nicht locker und spielten weiter befreit auf. So setzte Riemenschneider in der 90. Minute stark nach und eroberte den Ball im gegnerischen Strafraum. Danach behielt er die Übersicht und spielte auf den völlig freistehenden Zarschler, welcher zum 0:4 für den ESV einschob. Dieser Treffer setzte den Schlusspunkt einer furiosen 2. Halbzeit, in welcher die Lok noch einmal mehr Dampf im Kessel hatte und das Spiel für sich entschied.

Somit steht der ESV nach dem 5. Spieltag auf Platz fünf der Tabelle mit neun Punkten auf dem Konto und dem besten Torverhältnis der Liga. Bereits am kommenden Freitag, dem 3. Oktober, bestreiten unsere Jungs das nächste Ligaspiel im heimischen Werra-Stadion gegen den FSV Herda. Das Derby, welches viel verspricht, wird um 14 Uhr angestoßen. Also kommt vorbei und unterstützt unsere Jungs in diesem wichtigen Spiel.

Allen noch eine angenehme Woche bis dahin und nur der ESV!

Torfolge:
0:1 (52.) B. Zarschler
0:2 (65.) I. Coca
0:3 (83.) M. Riemenschneider
0:4 (90.) B. Zarschler

Zuschauer: 80

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Alte Herren: Rückblick September

Einzug ins Pokalviertelfinale und in der Liga sieben von möglichen neun Punkten geholt. Ein guter September für unsere Alten Herren. Die einzelnen Spiele in der Zusammenfassung:

Fr., 05.09.25 – 18.30 Uhr Achtelfinale Kreispokal AH Ü35 (Berka/W.): SG TSV Vitzeroda – SG SV 59 Martinroda 2:1 (0:0)

Nach Freilos in der Qualifikationsrunde stiegen unserer Alten Herren im Achtelfinale in den Pokalwettbewerb ein. Speziell der erste Durchgang gestaltete sich dabei mehr als Pokalkrampf statt Kampf. Trotz guter Tormöglichkeiten beider Seiten kein ansehnliches Spiel für die Zuschauer mit beidseitigen Nicklichkeiten. Etwas besser wurde es im zweiten Durchgang. Nach Golles Führung und den Ausgleich durch Heller wollte unser Team den Sieg in der letzten Viertelstunde in der regulären Spielzeit erzwingen. Mit Erfolg, als Fleckeisen eine Minute vor dem regulären Ende den Siegtreffer erzielen konnte. Abhacken und weitermachen. In der nächsten Runde wartet dem FSV Leimbach nicht nur ein alter Bekannter, sondern auch in dicker Brocken beim Auswärtsspiel im Viertelfinale.

Torfolge: 1:0 (38.) M. Golle, 1:1 (44.) S. Heller, 2:1 (59.) E. Fleckeisen

Fr., 12.09.25 – 18.30 Uhr Kreisliga AH Ü35 (Gerstungen): SG TSV Vitzeroda – SG Marksuhler SV

Nach dem spielerisch eher Durchwachsenen Auftritt gegen Martinroda konnte sich unsere Mannschaft zum Freitagabend Kirmes-Heimspiel deutlich zur Vorwoche steigern. Vor allem den ersten Durchgang muss man dabei hervorheben. Der Ball lief gut, die Mannschaft agierte durchweg Konzentriert, ließ hinten nichts anbrennen und führte in der Konsequenz zur Halbzeit mit 3:0. Im zweiten Durchgang verlor man etwas die Ordnung aus Halbzeit eins, nach vorne lief nicht mehr viel zusammen und auch in der Defensive wurde die leichte Unordnung kurz vor Spielende mit dem Ehrentreffer für unsere Marksuhler Gäste bestraft.  

Torfolge: 1:0 (5.) M. Klatt, 2:0 (12.) E. Fleckeisen, 3:0 (22.) E. Fleckeisen, 3:1 (60.) D. Schroen

Fr., 19.09.25 – 18.30 Uhr Kreisliga AH Ü35 (Gumpelstadt): SG SV Gumpoldia Gumpelstadt – SG TSV Vitzeroda 4:4 (2:1)

Überschattet wurde das Spiel durch die schwere Verletzung – ohne Fremdeinwirkung – von Gerald Schössler, dem wir auch auf diesem Weg noch mal alles Gute und Möglichst schnelle Genesung wünschen! Nach dem schnellen 2:0 für die Hausherren war der Zeitpunkt der Verletzung eine Art Wachrüttler für unsere Mannschaft, die nach der verschlafenen Anfangsphase nun deutlich den Druck erhöhte und kurz nach Wiederanpfiff sogar in Führung gehen konnte. In dieser Phase nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf. Ausgeglichen, niveauvoll und mit Chancen auf beiden Seiten, was sich am Ende des Tages auch im Ergebnis widerspiegelt. Maximal ärgerlich, aber wie erwähnt nicht unverdient, dass unsere Mannschaft nur wenige Augenblick vor Abpfiff nach 4:3-Führung noch den Ausgleich hinnehmen musste.

Torfolge: 1:0 (10.) D. Heiderich, 2:0 (14.) A. Wacke, 2:1 (30.) Ch. Fiedler, 2:2 (38.) Ch. Fiedler, 2:3 (39.) E. Fleckeisen, 3:3 (42.) Ch. Nelkert, 3:4 (52.) Ch. Fiedler, 4:4 (59.) M. Hoßfeld

Fr., 26.09.25 – 18.30 Uhr Kreisliga AH Ü35 (Vitzeroda): SG TSV Vitzeroda – SV Etterwinden 8:4 (5:1)

Erste hui, zweite pfui, so könnte man beide Halbzeiten und das Spiel kurz und knapp zusammenfassen. Der schnellen und hohen Führung gegen personalgeschwächte Gäste folgte unnötigerweise mangelndes Defensivverhalten und Unkonzentriertheiten, welche dafür sorgten, das die Gäste zweimal bis auf zwei Tore rankommen konnten. Trotz am Ende deutlichem Sieg keine spielerische Glanzleistung. Aber auch solche Tage gibt es und die gehören dazu. Mund abputzen und weitermachen. Mit dem Pokalspiel in Leimbach steht ein dicker Brocken bereits vor der Türe.

Torfolge: 1:0 (2.) Ch. Fiedler, 2:0 (3.) St. Jäger, 3:0 (5.) Sr. Jäger, 4:0 (10.) Ch. Fiedler, 4:1 (12.) M. Schäfer, 5:1 (27.) E. Fleckeisen, 5:2 (32.) A. Amann, 5:3 (44.) A. Aman, 6:3 (45.) Ch. Fiedler, 6:4 (50.) A. Aman, 7:4 (56.) H. Karmann (ET), 8:4 (58.) E. Fleckeisen

+++ Terminübersicht Oktober +++
Fr., 03.10. – 10.00 Uhr in Leimbach: SG FSV Leimbach (Pokal Viertelfinale)
Fr., 17.10. – 18.00 Uhr in Eckardtshausen: SV 49 Eckardtshausen
Fr., 24.10. – 18.30 Uhr in Berka/W.: SV Concordia Lauchröden

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II. Mannschaft – 2. Hauptrunde Kreispokal – Sonntag, 21.09.2025, 14:30 Uhr – SG Falken : SG SV Grün-Weiß Gospenroda II 0:2 (0:0)

Am vergangenen Sonntag bestritt unser ESV die 2. Hauptrunde des Kreispokals. Die Auslosung führte uns zur SG Falken, dem momentanen Tabellenführer der 1. Kreisklasse Staffel 4. Trotz des Ligenunterschieds ist jedem Fußballkenner im Kreis bekannt, dass Auswärts- bzw. Pokalspiele in Falken kämpferische Stolpersteine darstellen. So erwischte es unseren ESV vor zwei Jahren, als man – damals noch als Kreisoberligist – eine 2:1-Niederlage hinnehmen musste und aus dem Pokal ausschied. Mit dem Wissen um diese Vorgeschichte und einer nach Krankheit und Kirmes Untersuhl wieder gefüllten Mannschaft fuhr die Lok nach Falken.

Das Spiel begann mit einer kleinen Unsicherheit auf der rechten Abwehrseite des ESV, die in einem für Torhüter Martin Kaps – an diesem Tag auch Kapitän unserer Elf – ungefährlichen Abschluss mündete. Dieser sollte einen der wenigen Vorstöße der SG Falken im gesamten Spiel darstellen, denn von nun an übernahm die Lok die komplette Kontrolle über das Spiel. Wir standen hoch und pressten, unsere Viererkette verteidigte an oder knapp hinter der Mittellinie. So ließen unsere Jungs dem Gegner selten den Ball oder das Spielfeld außerhalb seiner eigenen Hälfte. Die Vorstöße, meist über lange Bälle vorgetragen, verteidigten unsere großen Jungs in der Verteidigung und im Mittelfeld gekonnt weg und leiteten neue Angriffe ein. Auf der anderen Seite glänzten unsere Außenspieler und Offensivkräfte mit teils ansehnlichen Flachpasskombinationen oder Chip-Bällen hinter die engen Falkener Ketten. Jedoch hatten wir auch an diesem Tag wieder mit einem Manko zu kämpfen, das wir nur zu gut aus den vergangenen Spielen kennen: Die schlechte Chancenverwertung. Das Spiel hätte zur Halbzeit entschiedenen sein müssen, doch der Ball fand zu oft den Weg neben statt auf das Tor. Weitere Faktoren für ein torloses Unentschieden zur Halbzeit waren natürlich auch ein an diesem Tag gut aufgelegter Keeper der SG Falken und die generell kämpferisch verteidigenden Spieler der Heimmannschaft.

So dauerte es bis zur 86. Spielminute, bis wir den Ball endlich zum hochverdienten 0:1 ins Tor befördern konnten. Der agile Nils Edling wurde im Falkener Strafraum gefoult. Den folgerichtigen Elfmeter verwandelte der an diesem Tag gut aufspielende Laurin Lucien Schrön gekonnt zum überfälligen Führungstreffer. Da der Knoten nun endlich geplatzt war, erzielte Mike Riemenschneider in der 89. Minute den sicheren 0:2-Endstand.

Unter dem Strich steht ein verdienter Auswärtssieg gegen den kämpferischen Gegner der SG Falken, auf dessen Platz schon einige Mannschaften gestolpert sind. Was wir mitnehmen können und müssen: Es war ein super Auswärtsspiel mit guter Spielanlage, das wir aufgrund schlechter Chancenverwertung zu spät entschieden haben. Diese Erkenntnisse nehmen wir für die folgenden und ebenfalls schwierigen Aufgaben gegen die SG FSV Diedorf/Rhön und den FSV Herda mit.

Das nächste Spiel unserer Lok gegen die SG FSV Diedorf/Rhön findet am 28.09.2025 um 15 Uhr in Diedorf statt. Wir würden uns über tatkräftige Unterstützung gegen unseren Nachbarn in der Meisterschafts-Tabelle freuen.
Euch eine gute Woche und: Nur der ESV!

Torfolge:
0:1 (86.) L. L. Schrön
0:2 (89.) M. Riemenschneider

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