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II.Mannschaft-6.Spieltag Kreisliga Staffel II – Freitag 03.10.2025, 14 Uhr – SG SV Grün-Weiß Gospenroda II : FSV Herda 2:4 (0:3)

In der vergangenen Woche, am Tag der Deutschen Einheit, traf unsere Lok im heimischen Werra-Stadion auf den FSV Herda. Zahlreiche Zuschauer machten sich auf den Weg um das sogenannte Derby live zu verfolgen und erhofften sich eine ausgeglichene Partie. Am Ende entführte der Gast die Drei Punkte mit einem 2:4 Auswärtssieg und sorgte so für Ernüchterung bei den Heim- Fans und der Mannschaft.

Das Spiel begann flott und offen geführt mit leichten Feldvorteilen für den ESV. Man versuchte auf Gerstunger Seite Druck zu machen und die Gäste vom eigenen Strafraum fern zu halten. Allerdings ließ der erste Schockmoment nicht lange auf sich warten. Nicht ganz sieben Minuten waren vorbei, da verletzte sich Nils Edling und musste mit dem RTW abgeholt werden. Verdacht auf Schlüsselbeinfraktur. An dieser Stelle nochmal die besten Genesungswünsche an Nils!

In der Folge kam der FSV besser ins Spiel aber konnte sich ebenso keine großen Chancen erarbeiten. Zumindest bis zur 27. Minute. Mit einem langen Ball aus der eigenen Hälfte bediente man den schnellen Deividas Golubickas der seine Geschwindigkeit und Qualität am Ball nutzte und die 0:1 Führung erzielte. In der Folge hatte man als Außenstehender das Gefühl als habe jemand unseren Jungs den Stecker gezogen. Zwar dauerte es bis zur 40. Minute bis es 0:2 stand doch richtigen Zug und Vortrieb sah man auf der Gastgeberseite nur noch selten. Folgerichtig stellten die Männer aus Herda noch mit dem Pausenpfiff auf 0:3 und Golubickas erzielte einen lupenreinen Hattrick.

Nach dem Seitenwechsel besann man sich wieder etwas mehr auf die eigenen Stärken und kam besser ins Spiel. Und nach 54 Minuten besorgte Jordon-Gil Hartig den 1:3 Anschluss. Wer dachte, dass es vielleicht doch noch was zu holen gab wurde nur sechs Minuten später eines Besseren belehrt. Piotr Pasterkiewitcz stellte auf 1:4 und ließ einen Gerstunger Punktgewinn in weite Ferne rücken.

Unsere Jungs gaben sich dennoch nicht auf und Tom Hasler läutete in der 75. Minute eine turbulente Schlussphase ein. Nachdem der ESV durch das 2:4 wieder herangekommen war wurde es auch neben dem Platz deutlich hitziger und der eine oder andere Gäste- Fan war der Meinung seinem Unmut über diverse Entscheidungen des Schiedsrichters lauthals kundzutun. Was dabei herauskam kann sich wohl jeder selbst vorstellen und weiter möchte ich dazu hier nichts sagen. Von großem Intellekt waren jedoch die wenigstens Wortmeldungen.

Nachdem sich ein Spieler vom FSV noch Gelb- Rot erarbeitet hatte gab es ein paar Minuten später nochmal einen Strafstoß für die Lok. Was ein Unentschieden nochmal in den Bereich des Möglichen gebracht hätte, nur leider versagten die Nerven und es blieb schlussendlich bei der Niederlage. Die im Großen und Ganzen verdient war, mit spielerischem Ruhm hatte sich jedoch keine der beiden Mannschaften bekleckert.

Somit steht der ESV auf Tabellenplatz Sechs und trifft am 18. Oktober um 14 Uhr auswärts auf den Tabellenfünften aus Vacha. Bis dahin ist genügend Zeit die Niederlage zu verdauen und von Neuem anzugreifen. Kommt gerne vorbei und unterstützt die Jungs. Die Saison ist noch jung und alles möglich! Bis dahin, allen eine gute Zeit und wie immer, nur der ESV!

Torfolge:

0:1 (27.) D.Golubickas
0:2 (40.) D.Golubickas
0:3 (45.) D.Golubickas
1:3 (54.) J-G.Hartig
1:4 (60.) P.Pasterkiewicz
2:4 (75.) T.Hasler

Zuschauer: ca. 200

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II. Mannschaft – 5. Spieltag, Kreisliga Staffel 2 – Sonntag, 28.09.2025, 15 Uhr – SG FSV Diedorf/Rhön : SG SV Grün-Weiß Gospenroda II 0:4 (0:0)

Nach dem Pokalerfolg gegen die SG Falken am vergangenen Wochenende, kann unsere Mannschaft den Schwung auch in die Liga mitnehmen und weitere drei Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Beim Auswärtsspiel in Diedorf stoßen unsere Jungs den Bock in der 2. Halbzeit um und gewinnen am Ende verdient mit 4:0.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga, stand der ESV am 5. Spieltag unter Zugzwang, um den Abstand zu den oberen Rängen nicht zu groß werden zu lassen. Der Gegner war dabei die SG FSV Diedorf/Rhön, welche mit sieben Punkten aus vier Spielen gut in die Saison gestartet und vor diesem Spiel in der Tabelle über unseren Jungs angesiedelt war. Dabei überzeugten die Rhöner vor allen Dingen durch eine starke Defensive und kassierten nur drei Gegentore.

An dieser starken Abwehrleistung hatten der ESV vor allen Dingen in der 1. Halbzeit zu knabbern. So startete unsere Mannschaft zunächst mit viel Ballbesitz ins Spiel, da Diedorf erst spät attackierte und tief in der eigenen Hälfte stand. Nach acht Minuten gab es den ersten kleinen Aufreger, als Michael Andres, der Routinier der Heimmannschaft, Jannik Patz unsanft von den Beinen holte und folgerichtig die gelbe Karte kassierte. Jedoch sah keine 5 Minuten später Niklas Henning ebenfalls den gelben Karton, nachdem sein Gegenspieler kurz vor unserem Strafraum ins Straucheln gekommen war. Eine recht harte Entscheidung, da kein wirklich strafbares Eingreifen von Henning zu erkennen war. Im weiteren Verlauf der 1. Halbzeit tat sich unsere Lok schwer, zu ernst zu nehmenden Chancen zu kommen. Immer wieder brachen über die Außen die schnellen Flügelspieler Hasler und Zarschler durch. Jedoch wurden ihre Hereingaben entweder zur Ecke geklärt oder fanden in der Mitte keinen Abnehmer. Auch durch das Zentrum kam es in Person von Nils Edling zu ein paar gefährlichen Situationen, allerdings bekam jedes Mal ein Rhöner in letzter Sekunde noch seinen Fuß vor den Ball, weshalb Torabschlüsse absolute Mangelware waren. Die SG aus Diedorf versuchte, wenn sie in Ballbesitz war, vor allen Dingen durch lange Bälle in die Hälfte des ESV zu gelangen. Allerdings verpufften diese Versuche durch das stark aufgelegte Innenverteidiger-Duo Berge und Döhrer. Infolgedessen verstrich die 1. Hälfte dieser Partie, ohne dass eine Mannschaft zu wirklichen Torchancen kam. Kurz vor der Halbzeit zappelte der Ball dann doch plötzlich im gegnerischen Netz. Nach schönem Heber über die Abwehrkette von Hasler, konnte Edling den Ball super verwerten und überlupfte auch den herauseilenden Heimtorwart. Jedoch wurde das Tor durch den leitenden Schiedsrichter Ender aufgrund einer Abseitsstellung von Edling wieder zurückgenommen, sehr zum Ärger unserer Jungs. Kurz vor der Halbzeit wäre dieses Tor so wichtig gewesen. So ging unsere Mannschaft nach einer mäßigen 1. Hälfte und viel Luft nach oben zurück in die Kabine.

Im zweiten Durchgang ließ sich erkennen, dass sich der ESV mit der gezeigten Leistung nicht zufriedengeben wollte. So legten unsere Jungs noch eine Schippe obendrauf und spielten deutlich zielstrebiger nach vorne. Weniger lange Bälle und ein schönes Aufbauspiel sorgten dafür, dass die Lok direkt zu Beginn der 2. Halbzeit zu guten Chancen kam. Nach einer flachen Hereingabe von Hasler kam Ben Zarschler im gegnerischen Strafraum an den Ball, legte ihn sich am letzten Mann der Heimmannschaft vorbei und schob überlegt zum 0:1 für den ESV ein. So ging unsere Mannschaft in der 52. Spielminute in Führung und kontrollierte danach das Spielgeschehen. Kurz danach führte Trainer Markus Höhn einen Doppelwechsel durch. Für die bereits verwarnten Henning und Roßbach kamen die „jungen Wilden” Stark und Schrön. Kapitän Zinn rückte infolge der Einwechslungen auf die rechte Abwehrseite und Stark und Schrön auf die beiden defensiven Mittelfeldpositionen. So zogen also zwei 18-Jährige danach die Strippen für den ESV. Die Teenager machten ihre Sache sehr gut, weshalb unsere Lok weiterhin das spielbestimmende Team blieb. Nach starkem Nachsetzen und einem Missverständnis in der gegnerischen Abwehr, kam lurie Coca überraschend an den Ball und erzielte aus spitzem Winkel in der 65. Spielminute das 0:2 für unsere Mannschaft. Auch danach blieben unsere Jungs wach und waren heiß, den Sack frühzeitig zu zumachen, nachdem man in Kloster auch mit zwei Toren Vorsprung in die Schlussphase gegangen war und dennoch mit 3:2 verlor. Trainer Höhn brachte in der 76. Spielminute noch einmal frischen Wind in das Spielgeschehen und nahm einen Dreifachwechsel vor. Für die starken Hasler, Coca und Edling kamen Riemenschneider, Witzel und Reich. Nach weiteren Chancen für den ESV ließen die neuen Kräfte nicht lange auf ihre Wirkung warten. In der 83. Spielminute erzielte Riemenschneider das 0:3 für unsere Lok. Vorangegangen war eine Balleroberungen von Witzel, welcher von der Grundlinie stark zu Riemenschneider zurücklegte, weshalb dieser nur noch einschieben musste. Auch nach der gefühlten Entscheidung ließen unsere Jungs einfach nicht locker und spielten weiter befreit auf. So setzte Riemenschneider in der 90. Minute stark nach und eroberte den Ball im gegnerischen Strafraum. Danach behielt er die Übersicht und spielte auf den völlig freistehenden Zarschler, welcher zum 0:4 für den ESV einschob. Dieser Treffer setzte den Schlusspunkt einer furiosen 2. Halbzeit, in welcher die Lok noch einmal mehr Dampf im Kessel hatte und das Spiel für sich entschied.

Somit steht der ESV nach dem 5. Spieltag auf Platz fünf der Tabelle mit neun Punkten auf dem Konto und dem besten Torverhältnis der Liga. Bereits am kommenden Freitag, dem 3. Oktober, bestreiten unsere Jungs das nächste Ligaspiel im heimischen Werra-Stadion gegen den FSV Herda. Das Derby, welches viel verspricht, wird um 14 Uhr angestoßen. Also kommt vorbei und unterstützt unsere Jungs in diesem wichtigen Spiel.

Allen noch eine angenehme Woche bis dahin und nur der ESV!

Torfolge:
0:1 (52.) B. Zarschler
0:2 (65.) I. Coca
0:3 (83.) M. Riemenschneider
0:4 (90.) B. Zarschler

Zuschauer: 80

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II. Mannschaft – 2. Hauptrunde Kreispokal – Sonntag, 21.09.2025, 14:30 Uhr – SG Falken : SG SV Grün-Weiß Gospenroda II 0:2 (0:0)

Am vergangenen Sonntag bestritt unser ESV die 2. Hauptrunde des Kreispokals. Die Auslosung führte uns zur SG Falken, dem momentanen Tabellenführer der 1. Kreisklasse Staffel 4. Trotz des Ligenunterschieds ist jedem Fußballkenner im Kreis bekannt, dass Auswärts- bzw. Pokalspiele in Falken kämpferische Stolpersteine darstellen. So erwischte es unseren ESV vor zwei Jahren, als man – damals noch als Kreisoberligist – eine 2:1-Niederlage hinnehmen musste und aus dem Pokal ausschied. Mit dem Wissen um diese Vorgeschichte und einer nach Krankheit und Kirmes Untersuhl wieder gefüllten Mannschaft fuhr die Lok nach Falken.

Das Spiel begann mit einer kleinen Unsicherheit auf der rechten Abwehrseite des ESV, die in einem für Torhüter Martin Kaps – an diesem Tag auch Kapitän unserer Elf – ungefährlichen Abschluss mündete. Dieser sollte einen der wenigen Vorstöße der SG Falken im gesamten Spiel darstellen, denn von nun an übernahm die Lok die komplette Kontrolle über das Spiel. Wir standen hoch und pressten, unsere Viererkette verteidigte an oder knapp hinter der Mittellinie. So ließen unsere Jungs dem Gegner selten den Ball oder das Spielfeld außerhalb seiner eigenen Hälfte. Die Vorstöße, meist über lange Bälle vorgetragen, verteidigten unsere großen Jungs in der Verteidigung und im Mittelfeld gekonnt weg und leiteten neue Angriffe ein. Auf der anderen Seite glänzten unsere Außenspieler und Offensivkräfte mit teils ansehnlichen Flachpasskombinationen oder Chip-Bällen hinter die engen Falkener Ketten. Jedoch hatten wir auch an diesem Tag wieder mit einem Manko zu kämpfen, das wir nur zu gut aus den vergangenen Spielen kennen: Die schlechte Chancenverwertung. Das Spiel hätte zur Halbzeit entschiedenen sein müssen, doch der Ball fand zu oft den Weg neben statt auf das Tor. Weitere Faktoren für ein torloses Unentschieden zur Halbzeit waren natürlich auch ein an diesem Tag gut aufgelegter Keeper der SG Falken und die generell kämpferisch verteidigenden Spieler der Heimmannschaft.

So dauerte es bis zur 86. Spielminute, bis wir den Ball endlich zum hochverdienten 0:1 ins Tor befördern konnten. Der agile Nils Edling wurde im Falkener Strafraum gefoult. Den folgerichtigen Elfmeter verwandelte der an diesem Tag gut aufspielende Laurin Lucien Schrön gekonnt zum überfälligen Führungstreffer. Da der Knoten nun endlich geplatzt war, erzielte Mike Riemenschneider in der 89. Minute den sicheren 0:2-Endstand.

Unter dem Strich steht ein verdienter Auswärtssieg gegen den kämpferischen Gegner der SG Falken, auf dessen Platz schon einige Mannschaften gestolpert sind. Was wir mitnehmen können und müssen: Es war ein super Auswärtsspiel mit guter Spielanlage, das wir aufgrund schlechter Chancenverwertung zu spät entschieden haben. Diese Erkenntnisse nehmen wir für die folgenden und ebenfalls schwierigen Aufgaben gegen die SG FSV Diedorf/Rhön und den FSV Herda mit.

Das nächste Spiel unserer Lok gegen die SG FSV Diedorf/Rhön findet am 28.09.2025 um 15 Uhr in Diedorf statt. Wir würden uns über tatkräftige Unterstützung gegen unseren Nachbarn in der Meisterschafts-Tabelle freuen.
Euch eine gute Woche und: Nur der ESV!

Torfolge:
0:1 (86.) L. L. Schrön
0:2 (89.) M. Riemenschneider

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II.Mannschaft-2.Spieltag Kreisliga Staffel II – Sonntag 24.08.2025, 15 Uhr – SG SV Grün-Weiß Gospenroda II : SG Bremen/ Rhön 3:0 (2:0)

Am vergangenen Sonntag bestritt unser ESV sein erstes Spiel der neuen Saison im heimischen Werra- Stadion. Wie bereits in der Vorwoche zeigte man einen souveränen Auftritt und gewann am Ende ungefährdet mit 3:0. Damit grüßt die Lok von der Tabellenspitze und lässt verhalten positiv in die Zukunft blicken.

Auch an Spieltag Nummer Zwei ließ man gar nicht lange Zweifel aufkommen und stellte die Weichen früh auf Sieg. Bereits in der zehnten Minute kam Marc Roßbach nach einer Ecke weitestgehend frei zum Kopfball und erzielte die Führung.

Keine zwei Minuten später war es Tom Hasler der für ein 2:0 sorgte. Wohl mit einem satten Schuss außerhalb des Strafraumes. So wurde es überliefert. Ich selbst wartete zu diesem Zeitpunkt noch auf die Fertigstellung der zweiten Kanne Kaffee an diesem Sonntag und konnte dem Spielgeschehen nur im Augenwinkel Folge leisten.

Da soll nochmal einer behaupten ich würde meine Prioritäten falsch setzen.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kamen unsere Jungs vermehrt zu Chancen doch scheiterten entweder an sich selbst oder am Schlussmann der Gäste. Damit blieb es beim 2:0 Halbzeitergebnis.

In Hälfte Nummer Zwei zeigte sich dann ein anderes Gesicht unserer Mannschafft. Nicht dass man sich die Butter vom Brot nehmen ließ, doch gab man den Bremern mehr Raum und es wurde etwas zerfahren auf dem Platz. Da diese jedoch ebenso mit ihren Möglichkeiten umgingen wie die Namensvetter aus der Bundesliga brannte nichts mehr an. Im Gegenteil, Luca Müller erzielte in der 76. Minute noch den 3:0 Endstand und zog den Gästen den Stecker.

Ein weiterer Auftritt also, der dem Kaffee von der wie immer gut aufgelegten Kioskbesetzung in Sachen Stärke in nichts nachsteht. So kann und darf es gerne weitergehen. Am kommenden Wochenende bereits am Samstag. 15 Uhr ist am 30. August Anstoß bei der SG Empor Kloster. Wie immer sind wir dankbar für jede Unterstützung vor Ort.

Bis dahin eine sonnige Woche und nur der ESV!

Torfolge:

1:0 (10.) M.Roßbach
2:0 (12.)T.Hasler
3:0 (76.) L.Müller

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II.Mannschaft-1.Spieltag Kreisliga Staffel II – Sonntag 17.08.2025, 15 Uhr – SG BSG Kali Werra Tiefenort : SG SV Grün-Weiß Gospenroda II 1:6 (0:3)

Wir melden uns zurück aus der Sommerpause, und wie! Mit einem ungefährdeten 1:6 Auswärtssieg bei der SG BSG Kali Werra Tiefenort ließ die Lok am vergangenen Sonntag keine Fragen aufkommen in welche Richtung es in dieser Saison gehen soll. Wenn auch unter anderem Namen, spielten die Männer in Rot und Weiß souverän auf und holten die ersten drei Punkte der Saison. Das wunderschöne und bundesweit bekannte Waldstadion Kaffeetälchen bot einen passenden Rahmen und rundete den Tag so hervorragend ab. Bleibt nur die Frage wann Zeigler und Köster endlich mal vorbeischauen?

Von Beginn an nahmen die Gerstunger das Zepter in die Hand und gingen bereits in der vierten Spielminute in Führung. Ben Zarschler musste ein Zuspiel von der Grundlinie nur noch im Tor unterbringen, was kein großes Problem für ihn darstellte. Sechs Minuten später war es Nils Edling der eine schöne Flanke von Cedric Döhrer aus der Luft pflückte und am Torwart vorbeilegen konnte. Döhrer überspielte mit einem sehenswerten Ball die Ketten im Mittelfeld, Packingfreund Mehmet Scholl hätte seine helle Freude gehabt! Nach einer halben Stunde war es dann Philipp Wiebel der sich aus guten 40 Metern nicht lumpen ließ und den Ball über den Torhüter hinweg im Kasten unterbrachte.

Damit ging es in die Pause, doch auch in der zweiten Hälfte sollte es sehenswerte Treffer geben. Die Gastgeber agierten dagegen glücklos und hatten einfach einen gebrauchten Tag erwischt. Auch wenn sie alles reinhauten sollten die Bemühungen an diesem Tag nicht ausreichen um der Lokomotive das Leben etwas schwerer zu machen.

Ganz im Gegenteil. Bereits drei Minuten nach der Halbzeit war es Niklas Henning der sich auf der rechten Seite wunderbar durchsetzen konnte und Nils Edling bediente. Dieser erzielte somit Treffer Nummer zwei. Und auch das 0:5 besorge er und stellte somit auf drei Tore an Spieltag Nummer eins.

Die Vorlage hierzu gab der frisch eingewechselte Hase Richard Berge. Doch damit nicht genug, denn Berge legte kurz vor Schluss nach und assistierte Linus Trostmann der nach dem zwischenzeitlichen „Anschluss“ den sehenswertesten Treffer des Tages erzielte.  Aus guten 20 Metern platzierte er einen Strahl im rechten Winkel. Zu halten gab es hier absolut nichts.

So steht am Ende eine geschlossene Mannschaftsleistung und der Sieg. Bleibt zu erwarten wie die kommenden Spiele laufen werden um eine wirkliche Einschätzung abgeben zu können. Kann der direkte Wiederaufstieg angepeilt werden, und will man den eigentlich? Viele Fragen, keine Antworten. Wer welche möchte kommt am 24. August ins Werra- Stadion in Gerstungen. Hier kann gegen die SG Bremen/ Rhön nachgelegt werden. Anstoß ist um 15 Uhr. Wir freuen uns über jede Unterstützung und verbleiben mit einem lange nicht dagewesenen, nur der ESV!

Zuschauer: ca. 180

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I. Mannschaft – 30. Spieltag Kreisoberliga | So., 15.06.25 – 15:00 Uhr – TSV sundhausen 1869 – SG ESV Gerstungen I 3:0 (1:0)

Abstieg.

Torfolge:
1:0 (6.) M. Stein
2:0 (70.) M. Stein
3:0 (84.) M. Sauer

Zuschauer: ca. 280

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I. Mannschaft – 29. Spieltag Kreisoberliga | Sa., 31.05.25 – 15:00 Uhr – SG ESV Gerstungen I – FC Eisenach 1:3 (0:3)

Eine schmerzhafte Heimniederlage gab es am vergangenen Wochenende für unseren ESV. 1:3 hieß es am Ende gegen den FC Eisenach, der sich wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen darf. Auf Gerstunger Seite liegt so manche Stirn noch mehr in Falten, als dass es vorher schon der Fall war. Hätte man doch mit drei Punkten schon mehr oder weniger alles klar machen und mit der Saison abschließen können.

Die Partie begann ganz gut für unsere Jungs, die in den ersten 15 Minuten etwas mehr vom Spiel hatten. So auch einen Lattentreffer durch Eric Witzel. Auf der anderen Seite hatte man aber auch etwas Glück als ein Treffer der Gäste nach einer Abseitsposition nicht gegeben worden war.

Ab Minuten 22 ging es dann sichtlich bergab. In den kommenden, knapp zehn Minuten, fielen die Gegentreffer und es stand 0:3. Selbst neben dem Platz beschlich einen das Gefühl das ein Stecker gezogen wurde und die Mannschaft danach nicht nochmal richtig in tritt kam. Von Gefahr für des Gegners Tor ganz zu schwiegen. Kurz vor Schluss erzielte Max Golle zwar das 1:3, konnte damit aber nur noch für Ergebniskosmetik sorgen.

So kommt es also zu einem kleinen Endspiel in Sundhausen. Am 15. Juni um 15 Uhr wird beim TSV angestoßen. Gewinnt die Lok ist die Saison gerettet. Wenngleich nicht so wie man es sich zu Beginn der Spielzeit vorgestellt hat aber wenigstens wäre der ESV mit dem sprichwörtlich blauen Auge davongekommen. Bei einer Niederlage kommt es ganz auf die Gegner an, doch darüber machen wir uns keine Gedanken. Wenn wir mit einer schlagkräftigen Truppe vorfahren und mit Herz aufspielen, sollte dem Klassenerhalt nichts im Wege stehen. Selbstverständlich geht mit Unterstützung alles etwas leichter, daher bitte ich alle sich auf den Weg nach Sundhausen zu machen und unsere Jungs zu unterstützen. Sie haben es sich verdient.

Bis dahin, eine gute Zeit und nur der ESV!

Torfolge:
0:1 (22.) A. Qayumi
0:2 (30.) P. Jansen
0:3 (32.) A. Demaj
1:3 (88.) M. Golle

Zuschauer:

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Alte Herren: Rückblick Mai

Mit erneut lediglich zwei Spielen ist der Wonnemonat Mai wie auch der Saisonabschluss schnell abgehackt. Unsere vor Saisonbeginn neu formierte Mannschaft landetet final auf einem guten dritten Tabellenplatz, während Bad Salzungen verdienter Staffelsieger wurde – Glückwunsch zum Erfolg!

Fr., 09.05.25 – 18.30 Uhr Kreisliga AH Ü35 (Berka/W.): SG TSV Vitzeroda – SG SV Gumpoldia Gumpelstadt 0:1 (0:0)

Das war nichts. Wider mal scheiterte man im ersten Stepp vor allem an sich selbst bzw. den zahlreich ausgelassenen Tormöglichkeiten. Und wie es dann im Fußball eben nicht nur eine alte Phrase, sondern oft auch Wirklichkeit ist, wird so was dann eben bestraft. In diesem Fall durch den einzigen Treffer des Tages für die Gastmannschaft, dem unser Team im folgenden und in einem insgesamt niveauarmen Spiel heute nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Auch solche Tage gehören dazu.

Torfolge: 0:1 (46.) Ch. Nelkert

Fr., 23.05.25 – 18.30 Uhr Kreisliga AH Ü35 (Berka/W.) SG TSV Vitzeroda – SG Marksuhler SV 7:0 (1:0)

Erneut verfolgten viele neugierige Augenpaare und Fans das letzte Saisonspiel der Ü35 und dürften dabei speziell im zweiten Durchgang voll und ganz auf Ihre Kosten gekommen sein und Ihr Kommen nicht bereut haben. Kurz vor der Pause war es der agile Becker, der die Kugel (endlich) über die Torlinie unserer Gäste bringen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie im Hinspiel angedeutet, als unsere Jungs zeitweise dabei waren Marksuhls Schlussmann berühmt zu schießen. Nicht so heute, denn weitere sechs Treffer sollten im zweiten Durchgang noch fallen, die zum Teil schön herausgespielt wurden oder gar kleine akrobatische Einlagen zutage brachten. Ein gelungener Saisonabschluss aus Sicht unserer Spielgemeinschaft.

Torfolge: 1:0 (29.) A. Becker, 2:0 (46.) Ch. Fiedler, 3:0 (48.) B. Kessler, 4:0 (50.) A. Becker, 5:0 (52.) Ch. Fiedler, 6:0 (56.) Ch. Fiedler, 7:0 (59.) A. Becker

Abschließend möchten wir uns bei allen Zuschauen, Gönnern, Unterstützern und Wegbegleitern während dieser Saison bedanken! Wir freuen uns auf die kommende Spielzeit mit neuen spannenden Aufgaben. Es lebe der Sport!

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I. Mannschaft – 26. Spieltag Kreisoberliga | Fr., 16.05.25 – 18:00 Uhr – SG ESV Gerstungen I – SG Hötzelsroda 1:0 (1:0)

Am vergangenen Freitagabend empfing der ESV die SG Hötzelsroda zum ersten von zwei Heimspielen an diesem Wochenende. Am Ende stand das Ergebnis im Vordergrund und die drei wichtigen Punkte die geholt wurden. Da war es fast schon Nebensache auf welche Art und Weise diese eingefahren wurden, denn große Spielkunst gab es nicht zu sehen. Eher wurde Fussball gearbeitet. Am Ende aber immer noch besser und unterhaltsamer als für schlappe 45€ im Monat, ebenfalls an einem Freitag, Wolfsburg gegen Hoffenheim vorgesetzt zu bekommen. Da sage nochmal einer die Funktionäre in der Bundesliga haben keinen Humor.

Aber kommen wir zum wesentlichen. Die Anfangsphase gehörte eher den Gästen, wenngleich sich keine der beiden Mannschaften hochkarätige Chancen erarbeiten konnte. Bis zu einem Abschluss von Hötzelsroda, welcher die Gerstunger etwas aus der Lethargie riss. Denn kurz darauf war es eine schöne Einzelleistung von Jordon-Gil Hartig über die linke Seite die zu einer Ecke führte. Diese reichte fast für die Führung der Lok doch der Kopfball ging Zentimeter am Pfosten vorbei.

Da waren kappe 15 Minuten gespielt und danach ebbte die Partie wieder etwas ab. Bis es zur 42. Minute und zu einem Rückpass der Gäste kam. Warum, wieso, weshalb spielt keine Rolle, letztlich rollte der Ball am Torhüter vorbei und hinter die Linie. 1:0, nehmen wir so mit. Und als sich große Teile der Mannschaft im Kopf schon in der Halbzeit befanden, war es Jannik Jäckel der unsere Jungs in der 44. Minute vor dem Ausgleich bewahrte.

In der zweiten Hälfte erhöhten die Gäste die Offensivbemühungen sichtlich. So kamen sie allein bis zur 60. Minute zu zwei sehr gefährlichen Abschlüssen. In beiden Fällen musste die Torlatte mithelfen die Führung zu behalten. Ebenso bedarf es einer Rettungstat auf der Linie nach einer Ecke für Hötzelsroda. Hier stand Ben Zarschler goldrichtig und verhinderte den Ausgleich.  

Wieder einmal wachte die Lok danach auf und kam binnen weniger Minuten ebenfalls zu großen Möglichkeiten die Partie zu entscheiden. Sowohl in der 74. als auch in der 76. Minute sah man sich mehr oder weniger alleine dem Schlussmann der Gäste gegenüber. Beide Versuche gingen jedoch deutlich über den Kasten. Daher hieß es zittern bis zum Schluss. Doch es brannte tatsächlich nichts mehr an.

So stand am Ende der 1:0 Sieg auf der Anzeigetafel und zwei Tage später fragt sowieso keiner mehr wie es dazu gekommen ist. Vielleicht sieht es heute (18.5.25) schon besser aus. 15 Uhr wird im Werra Stadion angestoßen. Der Gegner heißt FSV Wacker 03 Gotha II. Kommt gerne vorbei und unterstützt die Jungs. Denn eins ist klar, nur der ESV!

Torfolge:

1:0 (42. ET) D.Stöber

Zuschauer: ca. 40

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Zwei Legenden des ESV Gerstungen – 145 Jahre kombiniertes Herzblut für den Fußball!

Im Rahmen des Vereinsjubiläums ehrte der erste Vorsitzende und Abteilungsleiter Fußball des ESV Gerstungen zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten, die den Verein über Jahrzehnte hinweg geprägt haben: Heinrich „Henner“ Margraf für 75 Jahre und Jürgen „Puskas“ Bauer für 70 Jahre Mitgliedschaft. Gemeinsam stehen sie für beeindruckende 145 Jahre gelebte Vereinsgeschichte und unerschütterliche Fußballleidenschaft.

Heinrich Margraf – 75 Jahre Vereinsgeschichte miterlebt und gestaltet 🚂
Henner Margraf trat 1948 dem damaligen Verein Fortuna Gerstungen bei, bevor 1950 die BSG Lokomotive Gerstungen – heute ESV – gegründet wurde. Im September 1952 absolvierte er sein erstes Spiel im Männerbereich gegen Marksuhl. Als aktiver Spieler prägte er die erste Mannschaft über zwei Jahrzehnte hinweg. Henner ist das letzte bekannte Gründungsmitglied des ESV Gerstungen. Ab 1958 engagierte er sich im Vorstand, ab 1962 übernahm er für rund 25 Jahre den Vereinsvorsitz. Auch in den Abteilungen Turnen und Tischtennis war er aktiv. Bis heute verfolgt er mit 90 Jahren die Spiele des ESV.

Jürgen Bauer – 70 Jahre Aktivität und Vereinstreue 🚂
Jürgen Bauer, bekannt als „Puskas“, ist seit 70 Jahren Mitglied des ESV. Als Fußballer und Turner war er jahrzehntelang selbst aktiv. Heute sitzt er regelmäßig am Platz, um die Spiele der ersten Mannschaft mitzuverfolgen – besonders, da sein Enkel mittlerweile im Männerbereich spielt. Sein Spitzname ist geblieben, ebenso seine Verbundenheit zum Verein.

Zwei Leben, ein Verein – Vorbilder für Engagement und Vereinstreue Heinrich Margraf und Jürgen Bauer zeigen, was Vereinstreue wirklich bedeutet. Sie sind nicht nur Zeitzeugen der Vereinsgeschichte, sondern haben sie aktiv mitgestaltet. Beide sind bis heute auf dem Sportplatz präsent – und stehen für generationsübergreifendes Engagement und eine tiefe Verbundenheit zum ESV Gerstungen.

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