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I. Mannschaft – 14. Spieltag Kreisoberliga | Sa., 12.11.22 – 14:00 Uhr – SG EFC Ruhla – ESV Gerstungen 1:1 (1:1)

Mit einer starken Unterstützung neben und einem alten Bekannten auf dem Platz, erkämpfte sich unsere Erste Mannschaft ein 1:1 bei der SG EFC Ruhla. Wenn auch nicht alles Gold war, dass glänzt so war doch eine deutliche Leistungssteigerung zur Vorwoche zu erkennen. Luft nach oben bleibt aber dennoch bestehen.

Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn etwas ab, ehe es nach sieben gespielten Minuten den ersten Freistoß für Ruhla gab. Aus aussichtsreicher Position kam der Ball zwar gefährlich aber nicht aufs Tor. Anscheinend hatte es aber ausgereicht um die Jungs etwas aufzuwecken, denn keine zwei Minuten später ging unser ESV in Führung.

Andy Schurstein, der alte Haudegen, der mit seiner Erfahrung und seinem Führungsstil immer gern auf dem Platz gesehen ist, holte sich im Mittelfeld clever den Ball und spielte einen wunderbaren Pass auf Kevin Hofmann. Hofmann, letzte Woche noch etwas unglücklich im Abschluss, ließ an diesem Samstag keine Zweifel aufkommen und versenkte den Ball sehenswert in der langen Ecke.

Nach diesem wunderbaren Treffer zeigte sich die Mannschaft bestärkt und versuchte das Spiel zu machen, dies gelang mal mehr und mal weniger gut. Weniger dann bereits in der 25. Minute. Wie bereits in der Vorwoche gegen Ifta ließ man sich bei einem Einwurf düpieren. Mangelnde bis keine Zuordnung führten dazu das ein Ruhlaer Kicker komplett blank am Strafraumeck stand. Dieser bekam den Ball und flankte ihn gefährlich in den Fünfmeterraum, wo Dominic Henning lauerte und den Ball mit einem Flugkopfball über die Linie beförderte.

Da gab es für Jannik Jäckel, der den abwesenden Christian Güth ansonsten sicher vertrat, nichts zu halten. Wie auch in der Folge bis zur Halbzeit, denn es passierte nicht mehr allzu viel.

Die zweite Hälfte ist dann auch schnell zusammengefasst da sich auf beiden Seiten keine großen Chancen herausgespielt wurden. Während die Gastgeber versuchten mit einem Kurzpassspiel zum Erfolg zu kommen, probierten es unsere Jungs über weite Strecken mit langen Bällen. Was jedoch wenig Erfolg hatte da die Flanken meist postwendend zurückkamen und dann eher im einen oder anderen Konter endeten.

Ein solcher führte in der Schlussphase fast zum 2:1 für Ruhla, doch Jäckel hatte etwas dagegen und vereitelte die Chance aus kurzer Distanz. Im direkten Gegenzug und quasi mit der letzten Aktion des Spieles hätte der ESV fast noch den Bayerndusel eingelöst und drei Punkte mitgenommen. Jonas Spieß bekam den Ball allerdings nicht mehr richtig auf den Kasten und somit war das Remis besiegelt.

Spieß war nach der Partie sichtlich angefressen und enttäuscht aber am Ende kann man auf beiden Seiten gut mit der Punkteteilung leben. Und Kopf hoch Jonas, dafür sitzt der nächste wieder!

Gelegenheit gäbe es dann erst in zwei Wochen wieder. Am 27.11. heißt es Heimspiel gegen die SPG SG Glücksbrunn Schweina II. Anstoß im Werra-Stadion ist dann um 14 Uhr.

Danke nochmal an alle Auswärtsfahrer, immerhin die Hälfte aller anwesenden Zuschauer gestern. Hoffen wir auf einen ähnlichen Andrang aus Schweina in zwei Wochen.

Bis dahin, alles Gute und nur der ESV!

Torfolge:
0:1 (9.) K. Hofmann
1:1 (25.) D. Henning

Zuschauer: ca. 80, darunter ca. 40 Gerstunger

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I. Mannschaft – 13. Spieltag Kreisoberliga | So., 06.11.22 – 14:00 Uhr – ESV Gerstungen – SG SV Eintracht Ifta 1:5 (0:4)

Nach einem fulminanten Saisonstart, der uns als Kreisoberliga- Neuling bis an die Tabellenspitze katapultierte, setzte es am vergangenen Wochenende den zweiten Dämpfer in Folge. Im heimischen Werra- Stadion unterlagen unsere Jungs der Ersten Mannschaft 1:5 gegen einen gut aufgelegten Gast aus Ifta. In der Höhe vielleicht nicht ganz, jedoch unter dem Strich verdient, waren die Gäste doch zu jeder Zeit gedankenschneller und präsenter auf dem Rasen.

Dabei hätte es ganz anders beginnen können. Keine Minute war gespielt da rollte ein Fehlpass in die Füße von Kevin Hofmann, jedoch scheiterte er am Schlussmann und war wohl selbst etwas überrascht von der Möglichkeit die sich ihm so früh bot. Es sollte aber der letzte Fehler der Männer aus Ifta gewesen sein. Im direkten Gegenzug kündigte sich das Unheil quasi schon an, ein strammer Schuss knallte gegen die Latte und konnte noch geklärt werden. Ein paar Minuten später war es dann jedoch soweit. Ein Ball in den Fünfmeterraum und kleine Abstimmungsschwierigkeiten führten dazu, dass Leinhos einfach nur einschieben musste.

Drei Minuten später gab es einen Einwurf für Ifta. Leinhos, eben noch Torschütze, machte sich nun als Vorlagengeber verdient als er den Ball mit der Hacke verlängerte und Leon Raddau auf den Kopf legte. 0:2 nach 11 Minuten, das ging alles viel zu einfach. Auch wenn es kurz darauf eine kurze Druckphase der Jungs vom ESV gab, mit immerhin einer gefährlichen Kopfballmöglichkeit von Max Golle, hatte man als Zuschauer nicht den Eindruck als sollte da noch viel passieren.

So kam es wie es fast schon kommen musste, nämlich der Treffer zum 0:3 durch Lukas Menzel. Nach einem kurzen Solo sprang der Ball etwas auf und Menzel traf aus vollem Lauf und in die lange Ecke. Der schönste Treffer des Tages, jedoch leider nicht der letzte. Denn nach 38 Minuten war es erneut der starke Leinhos der diese Mal jedoch nur noch den Fuß hinhalten musste. Zuvor parierte Christian Güth im Gerstunger Kasten noch gut. Konnte gegen den Nachschuss allerdings nichts mehr ausrichten.

Danach war erstmal Pause und man konnte etwas durchatmen. Auch wenn den meisten der Schock deutlich anzusehen war und man doch auch an der Seitenline und den Zuschauerrängen etwas ratlos dreinschaute. Aber immerhin gab´s Glühwein.

Im zweiten Durchgang passierte dann nicht mehr ganz so viel. Ifta hatte noch Lust nach vorne zu spielen und besorgte durch einen sehenswerten Lupfer das 0:5 durch Leon Raddau. Danach schaltete man jedoch einen Gang zurück und das Spiel verlagerte sich zunehmend ins Mittelfeld.

Ein Highlight für Gerstungen sollte es dann doch noch geben. Max Golle, bester Mann auf Seiten des ESV, spielte einen wunderschönen Ball auf Jonas Spieß auf der rechten Angriffsseite. Dieser sah den heraneilenden Sebastian Göricke und bediente ihn mustergültig sodass er nur noch einschieben musste.

1:5 und doch immerhin etwas vom Spielwitz der vorangegangenen Wochen und ein Grund weiterhin positiv in die Zukunft zu schauen. Denn sowohl Spieler, Betreuer und auch Anhänger sollten sich weiterhin im Klaren sein was man in den Wochen und Monaten zuvor geleistet hat. Da ist es nur menschlich und normal, dass es auch mal kleine Talfahrten gibt. So ist es im Profi und eben auch im Amateurbereich dieses wunderbaren Spiels. Doch den Kopf in den Sand stecken und die Schultern hängen lassen sollte man auf Seiten der Lokomotive nicht. Dafür steckt doch zu viel Potential und Können in der Mannschaft. Dieses gilt es in den nächsten Spielen wieder abzurufen und an die Leistungen zu Saisonstart anzuknüpfen.

Dann eventuell auch mit Augustine Ikechukwu Okeke, der sein Debut bei der Ersten Mannschaft gab und durch gutes Stellungsspiel und körperliche Präsenz zu überzeugen wusste. Eigenschaften die dem Rest der Mannschaft eben an diesem Sonntag mal gefehlt haben.

Vielleicht gibt es dann schon am kommenden Wochenende in Wutha- Farnroda den nächsten Dreier. Da geht es am Samstag den 12.11.22 um 14 Uhr gegen die SG EFC Ruhla. Hoffen wir auf reichlich Unterstützung im Auswärtsblock!

Am Ende dann noch weniger schöne Nachrichten. Leider ging das Spiel nicht ohne Verletzungen über die Bühne. Daniel Goerig erwischte es am Finger und konnte nach der Pause nicht weitermachen. Ebenso musste der gerade wieder zurückgekommene Paul Rudloff auf dem Platz behandelt werden und musste das Spielfeld vorzeitig und mit Hilfe verlassen. Wir drücken die Daumen, dass es nichts Schlimmeres ist und wünschen euch gute Besserung!

Allen anderen eine angenehme Woche und nur der ESV!

Torfolge:
0:1 (8.) T. Leinhos
0:2 (11.) L. Raddau
0:3 (26.) L. Menzel
0:4 (38.) T. Leinhos
0:5 (58.) L. Raddau
1:5 (76.) S. Göricke

Zuschauer: ca. 230

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I. Mannschaft – 12. Spieltag Kreisoberliga | So., 30.10.22 – 14:00 Uhr – SG SV Kali Unterbreizbach – ESV Gerstungen 2:0 (0:0)

Keine Punkte in Unterbreizbach.

Willensstärker, giftiger als der ESV, insgesamt wesentlich engagierter und so am Ende auch der verdiente Sieger: Kali Unterbreizbach. Tugenden die unsere Mannschaft in den vergangenen Wochen immer wieder auf den Platz bringen konnte, heute aber über weite Strecken leider vermiesen ließ. Kommt noch das Quäntchen Abschlusspech bei den wenigen guten Möglichkeiten dazu, nimmt man von diesem Auswärtsspiel eben nichts zählbares mit nach Hause ins schöne Gerstungen und seine ebenso sehenswerten Ortsteile. Leider.

Zum Spiel. Meyer war es, der nach nur fünf Minuten fast die erste Möglichkeit für unseren ESV gehabt hätte, doch im letzten Moment gestört wurde. Auf der anderen Seite Ubach`s erste gute Möglichkeit in der siebten Minute als ein Leithardt-Kopfball an der Latte landete. Etwas mehr als eine Viertelstunde später stand erneut Güth im Rampenlicht als bockstark eine Doppelchance der Hausherren im ersten Versuch wie auch im Nachschuss pariert wurde. Danach unser ESV mit den besten Minuten im ersten Durchgang. Hasler bedient Meyer der sich stark durchsetzt, den Ball aber recht glücklos nur übers Tor beförderte. Schade, denn diese Aktion in der 27. Minute  hätte mehr verdient, ebenso die folgende als Spieß nach schöner Hofmann Eingabe quer im 16er den Ball nur knapp verpasste. Nichts desto trotz muss man den Hausherren mehr Vorteile im ersten Durchgang bescheinigen. Wie eingangs bereits erwähnt sah das in Punkto gesamter Einstellung und in der Bewegung nach vorne nicht nur im ersten Durchgang einfach besser aus, auch wenn die wenigsten Offensivbemühungen dieser das Prädikat  der ernsthaften Chancen verdient haben.

Ähnlich ging es auch im zweiten Durchgang weiter. Auch wenn sich der ESV mit etwas wohlwollen und der Vereinsbrille auch durchaus die ein oder andere halbwegs gute Torchance herausspielte. Unter anderem war es Spieß der gleich zweimal die Möglichkeit hatte nachdem dieser vom eingewechselten Löhn bedient wurde. Insgesamt aber auch das alles zu harmlos und so ist das 1:0 der Hausherren vielleicht auch ein klein wenig Sinnbild für das gesamte Gerstunger Spiel an diesem Tag. Nach Freistoß vorm 16er der Hausherren fängt man sich auch durch das in dieser Situation von außen betrachtet zu inkonsequente Verhalten unserer Defensive das 0:1 aus ESV-Sicht durch einen Konter in der 69. Spielminute. Genug Zeit eigentlich den Bock noch umzustoßen, aber es sollte nicht mehr viel anbrennen. Nur die Hausherren belohnten sich ein weiteres Mal verdientermaßen mit dem 2:0 erneut durch den Doppeltorschützen des Tages Philip Jäger. Das Kali in der Nachspielzeit sogar noch auf 3:0 hätte erhöhen können – geschenkt. Der ESV hätte heute dagegen wohl nicht mehr getroffen, aber auch solche Spiele gehören dazu.

Als Aufsteiger steht man trotz der Niederlage noch weit besser da, als die kühnsten Optimisten vor dem Saisonstart prognostiziert haben, weshalb das verlorene Spiel final kein Grund ist nun tagelang Trübsal zu blasen. Mund abputzen, weiter- und vor allem am kommenden Wochenende einfach wieder besser machen. Das die Jungs es können wurde in den letzten Wochen einige mal bereits recht eindrucksvoll bewiesen.

Ein Dank natürlich an dieser Stelle noch an die zahlreichen ESV Fans welche die Mannschaft im Auswärtsspiel unterstützt haben und die knapp die Hälfte der gut 150 anwesenden Zuschauer auf der schönen Anlage ausgemacht haben. Respektable Leistung und wir freuen uns euch am kommenden Sonntag im Werra-Stadion bereits wieder zu sehen.

Zum Abschluss noch der Bericht aus Sicht der Hausherren:

Jäger schießt Kali-Elf mit Doppelpack zum Sieg

Gegen den Tabellenzweiten aus Gerstungen konnte unsere 1. Mannschaft am heutigen Sonntag einen 2:0 Heimsieg einfahren.

Von der Tabellensituation her war die Favoritenrolle auf Seiten der Gerstunger, doch wie schon im letzten Saisonspiel gegen Gospenroda gelang es unserer Elf mit einem durchweg couragierten Auftritt die drei Punkte in Unterbreizbach zu behalten.

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gab es Chancen auf beiden Seiten. Bereits in der 6. Minute konnte T. Kursawe, der in der Abwehrzentrale erneut einen starken Auftritt zeigte, einen Gäste-Angriff konsequent klären. Auf der Gegenseite ging ein Kopfball von J. Leithardt nur an die Latte (8. Min). 

In der 24. Minute kam P. Sommerfeld zu einem starken Abschluss, C. Gueth im Tor der Gäste konnte parieren, ließ den Ball jedoch nach vorne abprallen. Den Nachschuss konnte F. Hackspacher jedoch nicht im Tor unterbringen. Im unmittelbaren Gegenzug tankte sich D. Mayer stark durch den Sechzehner der Heimelf, sein Abschluss ging jedoch über das Tor. Kurz darauf wurde J. Spieß von K. Hofmann  gut angespielt, aber auch dieser Abschluss ging über das Tor.

Folglich ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. 

Nach Wiederanpfiff war unsere Elf im Glück als ein Gerstunger Abschluss am Pfosten landete (50.). Die Partie legte nun etwas an Intensität zu. Als Torwart C. Gueth den Ball außerhalb des Strafraums zu lange am Fuß behielt, luxte ihm P. Grzesiek clever den Ball ab und zog aufs leere Tor ab, doch auch dieser Schuss ging über den Kasten (54.). In der 60. Minute war Kali-Torhüter M. Gimpel bei einem Schuss von J. Spieß im kurzen Eck zur Stelle. Knappe 10 Minuten später leitete er mit einem Abschlag auf P. Grzesiek dann die Kali-Führung ein. P. Grzesiek wiederum spielte den Ball stark zu P. Jäger, der den Ball eiskalt zum 1:0 in die Maschen schob (69.). Fortan wuchs bei unserer Elf das Vertrauen den Platz als Sieger verlassen zu können. Nach einem Freistoß von J. Leithardt verpasste D. Eck am langen Pfosten nur knapp das zweite Kali-Tor (78.). Kurz darauf war es wiederum P. Jäger, der nach Doppelpass mit P. Sommerfeld, zum 2:0 abgeklärt abschloss (83.). Gerstungen versuchte nochmal ran zukommen, doch viel mehr als ein Kopfballabschluss in der 90. Minute sprang nicht mehr heraus. Was auch daran lag, dass unsere Abwehr über 90 Minuten konzentriert agierte und stets zur Stelle war. Auf der Gegenseite hatte D. Eck sogar noch das 3:0 auf dem Fuß, doch sein Abschluss ging, nach feinem Zuspiel von P. Sommerfeld, knapp über das Tor (93.). Kurz darauf pfiff Schiedsrichter P. Runknagel die Partie ab und die Kali-Elf konnte sich über einen durchaus verdienten Heimsieg freuen. Trotz einiger personeller Ausfälle konnte unser Team gegen die tabellarisch favorisierten Gerstunger, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, überzeugen.

Mit nun 10 Punkten auf der Habenseite verbleibt man jedoch auf dem vorletzten Tabellenplatz. Doch die Saison ist noch lang und wie es scheint, kann in dieser Kreisoberliga wieder fast jeder jeden schlagen. 

Quelle: https://www.svkaliunterbreizbach.de/articles/view/155

Torfolge:
1:0 (69.) Ph. Jäger
2:0 (83.) Ph. Jäger

Zuschauer: ca. 150, davon ca. 75 Gerstunger

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I. Mannschaft – 11. Spieltag Kreisoberliga | So., 16.10.22 – 15:00 Uhr – ESV Gerstungen – Mosbacher SV 2:1 (0:0)

Die drei Punkte bleiben in Gerstungen – Heimsieg gegen Mosbach!

In der Neuauflage des letztjährigen Kreispokalfinales konnte sich unser ESV gegen den Mosbacher SV mit 2:1 im heimischen Werra-Stadion durchsetzen. Der Pokal bliebt trotz dessen zwar in Mosbach, aber für die Moral und das Punktekonto war es ein wichtiger Sieg gegen eine gestandene Kreisoberligatruppe.

Speziell der erste Durchgang hielt für die zahlreichen Zuschauer dabei nur wenige Highlights parat und es war nach dem frühen verletzungsbedingten Wechsel bei unserem ESV (9.min Giesen für Hasler) von beiden Seiten eher ein vorsichtiges und respektvolles Abtasten mit nur wenigen ernsthaften Offensivaktionen und guten Tormöglichkeiten. Ganze drei davon landeten so lediglich auf dem Notizzettel für den ersten Durchgang. Zunächst konnte sich erneut Güth auszeichnen als nach etwa fünfunddreißig gespielten Minuten stark gegen Mosbachs Wilhelm pariert wurde. Die erste gute Möglichkeit im Spiel. In der Folge war der ESV in Person von Daniel Meyer bis zum Pausenpfiff an der Reihe. Zunächst mit guter Möglichkeit aus Spitzen Winkel etwa fünf Minuten vor der Halbzeit, ehe er wenig später gleich zwei Abwehrspieler der Gäste stehen ließ, aber im Torabschluss leider erneut verzog. Torlos ging es in die Pause.

Wesentlich mehr Bewegung und Tempo sahen die anwesenden Fans schließlich im zweiten Durchgang. Zunächst war es Mosbach die zwei Minuten nach Wideranpfiff gefährlich durch die Mitte kamen aber im Abschluss zu weit das Tor verfehlten, ehe es drei Minuten später unsere Jungs besser machten. Eine schöne Henning Flanke verwandelte Spieß direkt und gekonnt zur 1:0-Führung für den ESV. Mosbach in der Folge insgesamt wesentlich druckvoller, aber die nächste Möglichkeit gehörte noch unserem ESV. Nach starken Sprint schlug unser etatmäßiger Keeper Löhn erneut von rechts eine schöne Flanke auf Hofmann der den Ball leider nur übers Tor brachte und auch im weiteren Spielverlauf leider unglücklich im Abschluss agierte. Kopf oben lassen und immer weiter! Obwohl sich im weiteren Verlauf beide Mannschaft mal mehr, mal weniger mittelgroße Chancen erarbeitete, muss man wie bereits angeschnitten den Mosbacher Gäste leichte Vorteile in dieser Phase des Spieles zusprechen, welche Folgerichtig mit dem 1:1-Ausgleichstreffer in der 69. Minute durch Braun belohnt werden. Eine Art Wachrütteln für unsere Jungs die nun wieder zulegten. Konnte man zum Spielende durchaus von einem insgesamten gerechten Remis sprechen, folgte vor Abpfiff noch die Aktion des Tages. Das er nicht nur Tore verhindern, sondern auch schießen kann und damit seine starke Leistung nach seiner Einwechslung in der 54. Minute belohnte, bewies William Löhn. Der erste Versuch noch vom Mosbacher Verteidiger geblockt landete der zweite Schuss in den Maschen der Gäste und sorgte für den viel umjubelten Führungs- und Siegtreffer! Die Videos von beiden Toren und die damit verbundenen Emotionen findet Ihr im Anschluss des Berichtes. Wahnsinnige Momente für alle Gerstunger Fussballfreunde ehe Minuten später der Abpfiff folgte und sich die Mannschaft am Ende zurecht feiern ließ!

Insgesamt war es spielerisch zwar keine Glanzleistung von beiden Seiten, aber mit Blick auf die weiterhin angespannte Personalsituation beim ESV und das nahtlose Einfügen aller jungen Spieler ins kämpferische Mannschaftskollektiv kann man final verdammt stolz auf die Truppe sein!

Respektabel auch die Leistung um Schiedsrichter Andreas Henkel und seine sehr jungen Assistenten Fritz Gräber und Hennes Höfer an der Seitenlinie. Speziell die letzten beiden mussten sich während das Spieles zum Teil einiges anhören und es stellt sich die berechtigte Frage warum bei so einem Spiel mit entsprechender Vorgeschichte seitens des KFA nicht auf erfahrenere Sportfreunde gesetzt wird. Nichts desto trotz, Lob an die beiden Jungs für das Engagement und alles gute auf dem weiteren Schiedsrichterweg. Ohne euch läuft nämlich nichts.

Das kommende Wochenende ist für unsere I. Mannschaft spielfrei, ehe am 30.10. das Auswärtsspiel in Unterbreizbach ansteht welche am gestrigen Sonntag die Grün-Weißen aus Gospenroda mit 5:3 bezwingen konnten. Ein harter Brocken der hier auf die Lokomotive wartet. Bereits am kommenden Samstag trifft unsere II.Mannschaft um 15 Uhr daheim auf die Zweitvertretung aus Friemar. Über zahlreiche Unterstützung würden sich auch hier die Jungs freuen.

Immer vorwärts ESV!

Abschließen möchte ich den Bericht wieder etwas persönlicher mit dem bekannten und gestern leider absolut treffenden Zitat „Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.“. Die bzw. der Beteiligte der Gegenseite sollte sich für dieses verhalten Schämen und vielleicht erstmal anfangen vor der eigenen Haustüre zu kehren. Oder, sogar noch besser, die Gedankengänge dahingehend verlegen das beide Mannschaften mit Ihren Fans und entsprechenden Aktionen eine Art Alleinstellungsmerkmal in der Klasse haben, auf welches man verdammt stolz sein kann. Wenn denn alles im erträglichen Rahmen bleibt, eben so, wie beim gestrigen Spiel.

Torfolge:
1:0 (50.) J. Spieß
1:1 (69.) L. A. Braun
2:1 (86.) W. Löhn

Zuschauer: ca. 250

Das 1:0 durch Jonas Spieß in der 50. Spielminute.
William Löhn`s 2:1-Siegtreffer in der 86. Minute.
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I. Mannschaft – 10. Spieltag Kreisoberliga | So., 09.10.22 – 15:00 Uhr – SG Drei Gleichen Mühlberg – ESV Gerstungen 1:1 (1:1)

Kampfbetontes und ausgeglichenes Spiel in Wandersleben: Unsere stark dezimierte Mannschaft spielt 1:1-Unentschieden gegen die SG Drei Gleichen Mühlberg. 

Die erste Vertretung der Gerstunger Lokomotive ist seit Wochen von Verletzungen und Erkrankungen geplagt. Wenige Wechsler und stets eine neue Startelf zeichnen das Mannschaftsbild der letzten Spieltage. So durfte William Löhn, eigentlich Torwart, am gestrigen Sonntag 90 Minuten auf der Außenbahn wirbeln. Nachwuchsspieler Cedric Döhrer wurde in der 75. Minute eingewechselt und kam so zu seinen ersten Minuten in der Ersten. Auch Trainer Philipp Kutza kam 25 Minuten zum Einsatz. 

Mühlberg übernahm in der Anfangsphase Ball und Spielanteile. Die Lok stand tief und versuchte, sich mit neu formierter Startelf zu ordnen und zu sortieren. Mühlberger Schüsse aus zweiter Reihe und Halbchancen prägten das Geschehen, bis ihr Kapitän und in erster Halbzeit als Libero agierender Christian Schlupp aus zweiter Reihe abzog. Der Ball rauschte an Freund und Feind vorbei, prallte vom Gerstunger Keeper Jannik Jäckel ab und fiel vor die Füße von Niclas Bechstedt, der zum 1:0 für die Hausherren einschob. Verdiente Führung für die SG Drei Gleichen. An dieser Stelle kein Vorwurf an Jäckel. Er sah den Ball sehr spät, parierte trotz Aufsetzer noch gut und hatte beim Nachschuss keine Chance. Eher hätte ein Verteidiger den Schluss blocken müssen. 

Danach rappelte sich unser ESV auf und kam selbst mehrfach gefährlich vors gegnerische Gehäuse. Mayer, Hasler, Henning und Spieß wirbelten die gegnerische Abwehr durcheinander, waren aber zu ungenau sowie nicht clever genug im Abschluss und belohnten sich dadurch nicht. Wir hatten viele Ecken, die ab und zu gefährlich wurden, aber auch durch gute Standardverteidigung der Mühlberger nicht durchschlagskräftig waren. So dauerte es mit dem Ausgleich bis zur 38. Minute, als Henning im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jonas Spieß souverän. In dieser Phase hatten wir die klareren Chancen. Aber auch Mühlberg setzte nach Kontern Nadelstiche und kam zu ein paar Tormöglichkeiten, die Keeper Jäckel oder die Restverteidigung aber erfolgreich abwehren konnten. So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeit. 

Die zweite Hälfte des gestrigen Spiels war dann wohl eine der zerfahrensten und durchwachsensten unserer bisherigen Saison. Mühlberg startete besser, hatte mehr Ballbesitz und bessere Chancen. Unsere Abwehr wurde gefordert, hielt aber stand – auch durch starke Hilfe von Keeper Jäckel und dem Torpfosten. Unsere Offensivaktionen waren zu kompliziert und wenig zielstrebig. Durchbrüche unserer schnellen Stürmer wurden unsauber zu Ende gespielt oder durch den gegnerischen Torhüter Schellenberg vereitelt. Dann wieder Mühlberg in einem teils wilden Spiel von Strafraum zu Strafraum: Einen Konter über ihre rechte Seite schloss der nun im Sturm agierende Kapitän der SG Drei Gleichen, Christian Schlupp, mit dem linken Außenrist ab. Der Ball ging knapp über die Latte. Der Ball befand sich in dieser Spielphase selten im Mittelfeld. Beide Mannschaften versuchten mit langen Bällen schnell in die Spitze zu spielen. In den Schlussminuten drückten wir noch einmal nach vorne und kamen zu zwei letzten Eckbällen. Den Ersten konnten die Mühlberger auf die andere Seite klären, wo ESV-Kapitän Maximilian Golle den Ball allerdings im Spiel behielt, seinen Gegenspieler zweimal auswackelte und den Ball erneut reinbrachte. Dort lauerte der von der Ecke hereingelaufene Jonas Spieß mit einem Kopfball. ESV-Spieler, -Trainer und -Fans setzten bereits zum Jubel an, als ein letzter Mühlberger auf der Torlinie noch seinen Kopf an den Ball bekam. Letzte Ecke: Spieß’ Flanke von rechts erreichte Berge, der nur knapp an den Ball kam, ihn aber zu Henning am zweiten Pfosten verlängerte. Dieser hatte eigentlich genug Zeit, den Ball anzunehmen und zu schießen, legte den Ball aber nochmal uneigennützig in die Mitte ab, wo Mühlberg den Ball allerdings klären konnte. Schlusspfiff. 1:1. Ein wohl gerechtes Ergebnis.

Hätte man in der Schlussphase noch ein- oder zweimal wechseln können, die erschöpften Außen- und Sturmspieler ersetzen können, wären wir vielleicht noch öfters gefährlich vor das gegnerische Gehäuse gekommen oder hätten Chancen eventuell konsequenter zu Ende gespielt. Hätte, wäre, wenn, … – wie bereits erwähnt, ist die Lok derzeit personell angeschlagen. Den Kampf und den Willen kann man unseren agierenden Jungs allerdings nie absprechen. An dieser Stelle seien nochmal William Löhn, der technisch gut agierte und sich in alles reinwarf, sowie Cedric Döhrer, der mit ordentlichen Defensivaktionen und klaren Offensivpässen einen guten Eindruck hinterließ, erwähnt. Ein erkämpfter Punkt bei sonnigem Wetter in Wandersleben! 

Weiter geht’s. Sonntag, 16.10.2022, 15 Uhr. Pokalfinalgegner Mosbach kommt ins Werra-Stadion. Alle auf ins WS und unsere Jungs unterstützen! Wir sind heiß! Nur der ESV!

Torfolge: 
1:0 (16.) Niclas Bechstedt 
1:1 (38.) Jonas Spieß

Zuschauer: ca. 80

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1:1 durch Jonas Spieß (Elfmeter)
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I. Mannschaft – 9.Spieltag Kreisoberliga | Mo., 03.10.22 – 15.00 Uhr – ESV Gerstungen – SG FSV Lautertal Bischofroda 3:2 (2:0)

Feiertag zum Montag, etwas Sonne und Fussball, eine stark verbesserte Elf und ein glänzend aufgelegter Christian Güth. Was will man als Sympathisant des ESV mehr? Einen Heimsiegt sagt Ihr? Könnt Ihr haben! 3:2 stand am Ende auf der Anzeigetafel im Werra- Stadion und damit verbleiben drei weitere Punkte in Gerstungen.

Eine sichtlich motivierte Mannschaft startete gut ins Spiel und hatte sich offensichtlich vorgenommen, dass es an diesem Wochenende bei dem einen Ausrutscher vom Samstag bleibt. Man begann damit den Ball in den eigenen Reihen zu halten und sich Chancen zu erarbeiten. Eine davon führte nach 20 Minuten zum Erfolg. Eine schöne Kombination über die Rechte Seite endete mit einer scharfen Hereingabe des lauffreudigen Tom Hasler auf den nicht minder engagierten Kevin Hofmann. Dieser musste nur den Fuß an den Ball bekommen und der lag im Tor. 1:0

In der Folge wurde es etwas fahrig doch erneut bekamen wir die Chance auf einen Konter. Dieses Mal war es Hofmann der die Rolle des Vorbereiters einnahm. Mit einem schönen Ball in die Schnittstelle der Abwehr bediente er Niklas Henning, direkt in den Lauf. Der nutzte seine Geschwindigkeitsvorteile und ließ die Abwehrreihe der Gäste weit hinter sich und schob überlegt zum 2:0 ein. Damit sollte es dann auch in die Halbzeit gehen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich ein gewohntes Bild für die knapp 130 Zuschauer. Eine Mannschaft riss das Spiel an sich und versuchte der anderen einen Treffer einzuschenken. Doch war es die Elf aus Bischofroda die mehr und mehr ins Spiel kam und damit auch zu Chancen. Hier konnte sich unser Schlussmann Christian Güth auszeichnen der ein ums andere Mal eine Antwort auf die Angriffe der Gäste hatte. Und sei es auch mal mit Hilfe von Benedikt Zinn, der wie bereits am Samstag eine ansprechende Leistung bot.

Doch leider ist nicht alles Gold was glänzt und so kam es wie es beinahe kommen musste. Nach einer starken Ecke, weg vom Tor, nahm Jonas Mäurer den Ball direkt aus der Luft und schoss ihn sehenswert in die Kurze Ecke. Da war absolut nichts zu halten und der Anschluss war hergestellt. Nachdem man in der Folge fast den Eindruck hätte haben können man bettelte um den Ausgleich, immerhin kamen die Gäste zu zwei Aluminiumtreffern, besannen sich die Männer um Trainergespann Scholl und Kutza wieder auf das was sie können. Mit spielerischen Lösungen aber auch Kampf und Willen setzte man ein paar Entlastungsangriffe von denen einer dann in der 68. Minute zum 3:1 führte. Wieder war es Tom Hasler der Kevin Hofmann blank stehen sah und Kevin schob den Ball ein.

Leider musste er ein paar Minuten später angeschlagen vom Platz. Bereits nach dem Spiel war aber klar, dass es hoffentlich nichts Ernsteres ist. Auch Tom Hasler beendete die Partie leicht angeschlagen. Gute Besserung an dieser Stelle nochmal an beide!

Ganz vorbei war es jedoch auch da noch nicht. Bischofroda verstärkte die Angriffsmühen noch etwas und kam in der 88. Minute tatsächlich noch zu einem Strafstoß. Einem sehr fragwürdigen möchte ich hier nochmal betonen. Was aber Jonas Schlittig relativ egal war und ihn nicht daran hinderte den Ball im Tor unterzubringen.

Damit war für die Schlussminuten für etwas mehr Spannung gesorgt als jedem Zuschauer mit verengten Herzkranzgefäßen lieb gewesen sein dürfte. Zwar lehnte man sich auf Gerstunger Seite so gut es ging dagegen doch ein letzter Einwurf der in den Strafraum segelte brachte nochmal ordentlich Gefahr. Doch wie bereits erwähnt hatte der Mann im Tor des ESV etwas dagegen. Mit gewohnt starken Reflexen vereitelte er einen Schuss aus vier Metern und hielt den Sieg fest. Und dass obwohl auch er vorher einstecken musste, bekam er doch den Fuß eines Gegenspielers gegen den Kopf und musste kurz behandelt werden. Auch nicht die feine englische Art… Daher auch hier noch, gute Besserung an Christian!

Nun heißt es regenerieren und Kraft tanken für kommenden Sonntag. Da geht es zum SG FSV Drei Gleichen Mühlberg. Anstoß ist wie gewohnt um 15 Uhr. Auswärtsfahrer, wir zählen auf euch!

Eine schöne Woche, bis Sonntag, nur der ESV!

Torfolge:

1:0 (20.) K. Hofmann
2:0 (31.) N. Henning
2:1 (51.) J. Mäurer
3:1 (68.) K. Hofmann
3:2 (88.) J. Schlittig

Zuschauer: ca. 130

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I. Mannschaft – 8.Spieltag Kreisoberliga | Sa., 01.10.22 – 15.00 Uhr – ESV Gerstungen – SG FC 02 Barchfeld 0:2 (0:1)

Mit einer 0:2 Heimniederlage startete unsere erste Mannschaft in das lange Wochenende. Mit einer mal wieder stark durchgewürfelten Startelf und dünner Personaldecke war gegen die Elf aus Barchfeld am Samstag nichts zu holen. Leider gaben wir damit auch vorerst die Tabellenführung aus der Hand.

Die erste Halbzeit war dabei eine der schwächeren der Lok in diesem Jahr. Barchfeld drückte von Beginn an auf die Führung und unsere Jungs schafften es kaum mal für Entlastung zu sorgen. Zu groß war der Druck der Gäste, welche diesen jedoch nicht in ein Tor umsetzen konnten. Christian Güth vereitelte mehrere Chancen und ansonsten flogen die Bälle am Kasten vorbei. Nicht so in der 25. Minute als Leon Baier einen Freistoß aus halblinker Position und großer Entfernung in den Gerstunger Strafraum schlug. Vorbei an Freund und Feind, setzte die Pille kurz vorm Fünfmeterraum auf und landete im langen Eck. Da war dann auch leider nichts mehr zu halten und es ging mit dem Rückstand in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kam eine sichtbar engagiertere Mannschaft nach und nach etwas näher ans Barchfelder Tor. Durch die eine oder andere Kontersituation oder nach ruhenden Bällen erarbeiteten sich unsere Jungs nun endlich ein paar Chancen und holten so auch die Zuschauer mit ins Boot. Allerdings stand die Defensive der Gäste an diesem Tag sehr gut und diszipliniert. Und wenn doch mal ein Abschluss kam hatte Sebastian Prietzel das letzte Wort. Der Barchfelder Schlussmann erwischte einen Sahnetag und entschärfte zwei hundertprozentige Chancen und hielt seiner Mannschaft so die drei Punkte fest. Muss man auch mal anerkennen können.

Und so bewahrheitete sich in der Nachspielzeit die alte Binsenweisheit, wenn du sie vorne nicht machst dann bekommst du sie hinten. Nach einem gut ausgespielten Konter traf Tim Nürnberger zum 0:2 Endstand. Die Partie wurde zwar nochmal angepfiffen doch passieren sollte nicht mehr viel.

Nichtsdestotrotz müssen die Männer vom ESV den Kopf nicht in den Sand stecken. Selbst mit ständigen Wechseln beim Personal, sei es krankheitsbedingt oder durch Urlaube, gelingt es doch immer wieder ins Spiel zu finden. Sei es durch spielerische Finesse oder durch Kampfgeist. In Sachen mannschaftlicher Geschlossenheit macht dem ESV jedenfalls so schnell keiner etwas vor.

Daher blicken wir freudig auf das zweite Heimspiel des Wochenendes. Am Tag der deutschen Einheit, 15 Uhr, im Werra- Stadion heißt unser Gegner SG FSV Lautertal Bischofroda. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher und haben den nächsten Dreier im Blick.

Bis dahin, einen schönen Sonntag und nur der ESV!

Torfolge:

0:1 (25.) L. Baier
0:2 (90.) T. Nürnberger

Zuschauer: ca. 120

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I. Mannschaft – 7.Spieltag Kreisoberliga | So., 25.09.22 – 15.00 Uhr – ESV Gerstungen – SG SV GW Gospenroda 4:1 (2:1)

Heimsieg gegen Gospenroda!

Die schlechten Nachrichten kurz vor Spielbeginn um die deutliche Niederlage der Zweiten beim Auswärtsspiel in Großfahner waren wenige Minuten nach Anpfiff des Spitzenspieles gegen die grün-weißen Gäste schnell vergessen, den wiedermal startet die Lokomotive furios und im Stile eines Schnellzuges ins Spiel!

Nach nur vier Minuten war es Tom Hasler der einfach mal abzog und unseren ESV früh in Führung brachte, ehe es Mayer weitere vier Zeigerumdrehungen später nachmachte und ebenfalls per Distanzschuss zur frühen 2:0-Führung traf. Beide Treffer mitnichten vom Prädikat unhaltbar, aber verdammt wichtig für das weitere Spiel. Denn da gewannen Gospenroda etwas an Übergewicht, machte stellenweise das Spiel, ohne sich aber wirklich viele zwingende Chancen herauszuarbeiten. Das ganze neben einer insgesamt guten Defensivleistung wohl auch dem Fakt geschuldet das mit Renè Dittmann nicht nur eine vom Namen her Gerstunger Fussballgröße aufgrund der arg gebeutelten Personalsituation im heimischen Kader mal wieder zur Stelle war und unterstützte, sondern die Vorschusslorbeeren auch spielerisch umsetzte und sein ganzes Können unter Beweis stellte und Gospenrodas Spielmacher und Torjäger vom Dienst – Marcus Hohmann – weitestgehend unter Kontrolle hatte. Wurde es dann doch mal ernst konnte wiederrum Güth seine ganze Klasse unter Beweis stellen und seinen Kasten sauber halten. Zumindest bis kurz vor dem Pausenpfiff, als Gospenroda Torjäger Hohmann dann doch noch zum aus ESV-Sicht unnötigen 1:2-Anschlusstreffer einnetzen konnte. Auf der anderen kam aber auch unsere Mannschaft noch einige male im ersten Durchgang vor den Kasten der Gäste. Die beste Tormöglichkeit verpasste Mayer nach schöner Flanke per Kopf knapp übers Gehäuse.

Viel hatten sich unsere Gäste anscheinend für den zweiten Durchgang vorgenommen, bekamen aber nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff einen erheblichen Dämpfer verpasst als Henning sein Tempo nutzte, seine Gegner ins Leere laufen ließ und die meisten der gut 220-Zuschauer im Werra-Stadion über das 3:1 für den ESV jubeln ließ! Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein gutes und ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten und erneut bockstarken Aktionen von Güth. Auch ein 7:3 wäre am Ende des Tages nicht unmöglich gewesen. Ein kleines Highlight schließlich noch zum Spielende als ein weiterer großer Gerstunger Fußballname aufgrund der angespannten Lage nicht lang fackelte und nach Ewigkeiten abseits der alten Herren mal wieder die Stiefel für ein Männerteam des ESV schnürte: Christian Fiedler!  Ihm gehörte in den wenigen Minuten auf dem Platz auch die letzte Aktion und wenn es ein Highlight im Spiel neben dem Ergebnis zu nennen gilt dann sein platzierter Schuss aus etwa 18-20 m zum 4:1-Endstand! Gelernt ist gelernt mein Freund.

Wenn an dieser Stelle Namen und vermeintliche Highlights erwähnt werden dann hängt das natürlich auch mit dem subjektiven Empfinden eures Autoren zusammen, den Fakt ist: das war eine verdammt starke Mannschaftsleistung und ein verdienter Sieg der so im Vorfeld ehrlicherweise nicht zu erwarten war und einmal mehr bewies: eine eingeschworene, freundschaftliche und willensstarke Truppe ist eben auch in schwierigeren Phasen verdammt noch mal mehr wert, als der ein oder andere Rubel der vielleicht andernorts rollt. Wenn man sich dann noch dermaßen auf die alten Haudegen verlassen kann die unterstützen wenn es brennt, was will man dann noch groß sagen? Fußball an der Basis mit Willen, Leidenschaft und Vereinstreue. So wünscht man sich das und so darf das gerne weitergehen!  

Bereits übermorgen bzw. morgen, je nachdem wann Ihr euch diese Zeilen zu Gemüte führt, geht es schon weiter für unseren ESV. Zur ungewöhnlichen Zeit am Dienstagabend wartet dann ab 19 Uhr die 2.Hauptrunde des Kreispokales wo man zu Gast bei der Zweiten Mannschaft des SG Borsch sein wird. Gespielt wird auf Kunstrasen in Geisa und über zahlreiches Erscheinen und die Unterstützung aller Gerstunger Fußballfreunde dankt euch die Truppe bereits jetzt!

Presseschau zum Spiel:

ESV Gerstungen klettert wieder an die Kreisoberliga-Tabellenspitze!

Beim Neuling läuft es weiter wie geschmiert. Im Derby gegen Gosperoda siegte der ESV 4:1, wobei ein reaktivierter Stürmer den fulminanten Schlusspunkt setzte.

„Spitzenreiter, Spitzenreiter“ und „Derbysieger, Derbysieger“ skandierten die freudestrahlenden Kreisoberliga-Fußballer des ESV Gerstungen am Sonntag kur vor fünf. Gerade hatte der Aufsteiger den favorisierten Gast SG Gospenroda/Dippach überraschend deutlich mit 4:1 düpiert. Neben drei Punkten wurde der Coup mit der Rückkehr an den Platz an der Sonne belohnt.

Spielentscheidend waren der Blitzstart des ESV, die taktische disziplinierte Abwehrarbeit und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Mit zwei Distanzschüssen brachten Tom Hasler (4.) und Daniel Mayer (8.) den Gastgeber schnell mit 2:0 in Front, wobei Gästekeeper Meister beim zweiten Treffer unglücklich aussah. Kurz danach verhinderte er aber das 3:0. Die geschockten Gäste taten sich schwer, ehe Geburtstagskind Marcus Hohmann das Spiel mit dem 1:2 (44.) wieder spannend machte. Nach der Pause stemmte sich Gospenroda gegen die erste Saisonniederlage, wurde jedoch eiskalt ausgekontert. Niklas Henning ließ zwei Gegner ins Leere laufen und traf zum 3:1 (50.). Den möglichen erneuten Anschluss vereitelte Christian Güth mit einer Glanzparade bei Hohmanns Volleyschuss (75.). Vollends aus dem Häuschen waren die Gerstunger Fans, als in der Nachspielzeit Christian Fiedler bei seinem Kurz-Comeback zeigte, dass er das Toreschießen nicht verlernt hat. Aus 18 Metern jagte der 35-Jährige die Kugel in den Winkel. Kurz danach war Schluss und Fiedler war in der Jubeltraube derjenige, der ganz besonders geherzt wurde.

Der bisherige Primus FC Barchfeld hatte tags zuvor durch einen späten Elfmeter gegen Schweina II ein 1:1 gerettet.

Insgesamt war es ein Spieltag der offenen Tore. 41-mal klingelte es in sieben Partien. Besonders turbulent ging es bei Wacker Gotha II gegen Bischofroda (7:4) zu, wo Knipser Franz Fiedler viermal zuschlug. Neun Tren fielen bei Hötzelsrodas 5:4 gegen Mühlberg, womit die Rudolph-Elf am auf Mallorca weilenden Mosbacher SV vorbei auf Rang zwölf zog.

Quelle Presseschau und Beitragsbild: TLZ online 25.09.2022

Torfolge:
1:0 (4.) T. Hasler
2:0 (8.) D. Mayer
2:1 (44.) M. Hohmann 
3:1 (50.) N. Henning
4:1 (90.) Ch. Fiedler

Zuschauer: ca. 220

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I. Mannschaft – 6.Spieltag Kreisoberliga | So., 18.08.22 – 15.00 Uhr – FSV Wacker 03 Gotha II – ESV Gerstungen 1:1 (0:0)

Selten konnten wir mit einem Unentschieden so zufrieden sein wie gestern. 1:1 hieß es gegen die zweite Mannschaft von Wacker Gotha. Ein Spiel, dass eigentlich ein Heimspiel sein sollte, dann aber doch auf Kunstrasen ausgetragen wurde.

Aufgrund von Krankheit, Verletzungen und Urlaub stand die Partie auf wackeligen Beinen, konnte jedoch gespielt werden da sich auch angeschlagene Spieler zur Verfügung stellten. Bereits hier zeigt sich der wunderbare Zusammenhalt und der Teamgeist unserer ersten Mannschaft. So fuhr man bei äußerst widrigen Bedingungen gen Gotha, denn auch wettertechnisch hätte es bescheidener kaum laufen können. Die Schleusen öffneten sich vor Spielbeginn und wollten sich auch nicht mehr richtig schließen. Was es auf dem Kunstrasenplatz nicht einfacher für alle Beteiligten machte. Bälle waren schwer zu kontrollieren und zu verarbeiten.

Daher sah man sowohl in der ersten, wie auch in der zweiten Halbzeit kaum großartig herausgespielte Chancen. Hin und wieder gelang mal etwas doch wurde es nur über Standardsituationen so richtig zwingend und gefährlich. So des Öfteren bei ESV- Ecken durch Jonas Spieß. Diese kamen das gesamte Spiel über mit Zug zum Tor und stets gefährlich in den Strafraum gesegelt. Nur bei der Verarbeitung mangelte es noch etwas. Doch sah es auf Seiten der Gastgeber nicht anders aus.

Hier dauerte es bis zur 69. Minute ehe der Ball zum ersten Mal so richtig gefährlich aufs Gerstunger Gehäuse kam. Alle vorherigen Chancen konnten durch Christian Güth in gewohnt selbstsicherer Manier vereitelt werden. Dieses Mal hatte er jedoch das Nachsehen. Pascal Keyssner trat aus halblinker Position im Strafraum mit der Picke an den Ball. Dieser wurde noch leicht abgefälscht und landete so im Tor. 1:0.

Nun hatten unsere Jungs in der Vergangenheit so einige Spiele gedreht und auch wenn man weit von einer Bestbesetzung entfernt war hatte man auf den Zuschauerrängen nie das Gefühl, dass das Team sich aufgegeben hätte. Und so kam es dann fast schon wie es kommen musste. Nachdem man sich eine weitere Ecke erkämpft hatte war es Niklas Henning der in der 85. Minute alles hineinwarf und den Ball über die Linie drückte. 1:1, was nach dem Spielverlauf auch absolut verdient war. Von der einen oder anderen zweifelhaften Entscheidung des Unparteiischen mal ganz abgesehen. Vermutlich etwas Wasser im Auge gehabt…

Am Ende des Tages waren alle auf Seiten des ESV zufrieden und man konnte sich absolut nicht beklagen. Im Gegenteil, die Mannschaft hatte mal wieder gezeigt wozu sie fähig ist. Angeschlagen, kaputt und ausgelaugt haben sie ihren großen Willen demonstriert und alles aus sich herausgeholt. Jungs, darauf könnt ihr stolz sein. Wir, die Anhänger und Offiziellen sind es in jedem Fall!

Und dass ohne, dass man auf ESV- Urgestein Michael Sömmer zurückgreifen musste, der nach Jahren der Abstinenz jedoch nach hoher Trainigsbeteiligung bereit war ein weiteres Mal die Knochen hinzuhalten. Doch die Saison ist noch lang und es werden sich noch andere Möglichkeiten bieten.

Vielleicht schon am kommenden Wochenende. Da geht es, dieses Mal dann aber wirklich, im Werra- Stadion gegen die SG SV Grün- Weiß Gospenroda. Anstoß am 25.9. ist um 15 Uhr. Wir hoffen auf große Unterstützung im Derby und wünschen bis dahin eine gute Woche.

Nur der ESV!

Torfolge:

1:0 (69.) P. Keysner
1:1 (85.) N. Henning

Zuschauer: ca. 60

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I. Mannschaft – 4.Spieltag Kreisoberliga | So., 04.09.22 – 15.00 Uhr – ESV Gerstungen – SG SV Borsch 1925 II 2:1 (0:1)

Wie heißt es doch so schön, manchmal muss man das Glück eben erzwingen. Oder, so geschehen am Sonntag im Werra- Stadion zu Gerstungen, einfach lange genug warten bis es zu einem kommt. Denn lange sah es nach einer Punkteteilung aus als die zweite Vertretung der SG SV Borsch 1925 zu Gast war. Doch mit etwas Fortune, Jonas Spieß und einem glänzend aufspielenden Christian Güth blieben alle drei Zähler im Ort, was am Ende sogar die Tabellenführung einbrachte.

Zugegeben, es dauerte doch etwas bis wirklich Stimmung aufkommen wollte. Zu behäbig und ohne richtigen Druck nach vorne oder auf den Ball agierten unsere Jungs vom Start weg. Das Spiel vom Freitag in Hötzelsroda noch in den Knochen, soviel sein fairerweise gesagt, hatte die Lok doch ihre Mühe richtig Dampf auf den Kessel zu bekommen. So sahen die knapp 100 Zuschauer eine erste Hälfte in der vor allem die Männer aus Borsch den Ball in den eigenen Reihen hielten und sich die eine oder andere Chance erspielten. Scheiterten jedoch immer wieder am gewohnt starken Rückhalt des ESV.

Christian Güth erwischte einen Sahne- Tag und brachte die Gäste immer wieder an den Rand der Verzweiflung. Jedenfalls bis kurz vor dem Pausenpfiff. Nach einer Ecke für den ESV spielte sich Borsch nochmal in Richtung Gerstunger Strafraum wo unsere Jungs den Ball einfach nicht entscheidend geklärt bekamen. Roberto Trabert fasste sich letzten Endes ein Herz und schloss mit dem linken Fuß ab, dieses Mal unhaltbar und der Ball lag in der 44. Minute doch noch im Netz. 0:1

Tobias Scholl und Philipp Kutza fanden in der Pause offensichtlich die richtigen Worte um ihre Elf wachzurütteln. Ebenso brachten sie Rene Dittmann, der länger nicht in der Heimat war und dennoch sofort Bindung zum Spiel hatte und die Mannschaft mit antrieb. Muss wohl doch am Nachnamen liegen. Rene, steig gerne öfter mal in den Zug, dass sah ganz gut aus!

Mit nun etwas mehr Ordnung und Präzision im Spiel, sowohl nach hinten als auch nach vorne, wurde der ESV immer gefährlicher. Jedoch brauchte es einen ruhenden Ball bis wirklich etwas dabei herauskam. Nach einer Ecke von Jonas Spieß schraubte sich Kevin Hofmann nach oben und nickte den Ball zum 1:1 in die Maschen. In der Folge blieben unsere Jungs dran und taten einfach mehr für das Spiel als der Gegner und erspielten sich einige Chancen. Konnten diese jedoch nicht anständig verwerten und so stellte sich ein Jeder im Stadion auf ein Unentschieden ein. Was, so ehrlich muss man an dieser Stelle sein, auch nicht unverdient gewesen wäre.

Doch wissen wir spätestens nach der Schlussphase der Bundesligasaison 2001 im Hamburger Volksparkstadion, dass ein Spiel eben nicht immer nur 90, sondern gern auch mal ein paar Minuten länger dauern kann. In diesem Fall bis zur 93. Minute in der unsere Jungs noch einmal eine Ecke erkämpften. Erneut war es der starke Jonas Spieß der den Ball in den Fünfmeterraum trat, an dessen Ecke der Schlussmann der Gäste in feinster Slapstick Manier unter den Ball faustete und diesem einen Drall nach hinten mitgab. Die Murmel kam auf dem Boden auf und sprang in den Kasten. Tim Wiese selbst hätte es besser nicht machen können. Damit kannte der Jubel der Lok kein Halten mehr und der 2:1 Endstand war hergestellt.

So geht der ESV als Spitzenreiter in ein spielfreies Wochenende und kann sich zur Untersuhler Zeltkirmes feiern und feiern lassen. Am 18. September geht es dann weiter im Ligabetrieb. Erneut erwartet uns ein Heimspiel, dann gegen FSV Wacker 03 Gotha II. Um 15 Uhr wird angestoßen und wir freuen uns auf ein gut gefülltes Stadion!

Bis dahin eine gute Zeit, kommt alle zur Kirmes nach Untersuhl und nur der ESV!  

Torfolge:

0:1 (44.) R. Trabert
1:1 (65.) K. Hofmann
2:1 (90.) J. Spieß

Zuschauer: ca. 100

Der 2:1 Siegtreffer in der Nachspielzeit!

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